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Den iterativen Prozess kennenlernen

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Das Handy. Der PC. Die Digitalkamera. Teams entwickelten die allerersten Modelle dieser Produkte von Grund auf mithilfe iterativer Prozesse, weil sie keine klare Vorstellung davon hatten, für welche Funktionen Kunden bereit wären zu zahlen. Sie mussten mehrere Möglichkeiten testen und herausfinden, was funktioniert hat. Durch den zyklischen Charakter des iterativen Prozesses waren diese Teams in der Lage, aus Prototypen bahnbrechende Innovationen zu entwickeln.

Darin liegt der Wert des iterativen Prozesses: Er ermöglicht es Teams, Arbeitszyklen zu wiederholen und ihre Ergebnisse mithilfe des Feedbacks der Stakeholder aus früheren Versionen kontinuierlich zu verbessern. Mit genügend Wiederholungen ist es möglich, aus einem Minimum Viable Product einen Verkaufsschlager zu machen, der die Welt im Sturm erobert.

In diesem Leitfaden wird der iterative Prozess definiert und erklärt, wie Unternehmen davon profitieren können und welche Schritte unternommen werden müssen, um erstklassige iterative Prozesse zu entwickeln, die die Arbeit verbessern.

Was ist der iterative Prozess?

Der iterative Prozess bezeichnet einen Arbeitszyklus, den ein Team erstellt, um damit schnell Prototypen zu entwickeln und Feedback von Kunden und Stakeholdern einzuholen. Das Team nutzt dieses Feedback dann, um das Produkt im nächsten Arbeitszyklus zu verbessern, und wiederholt diesen Vorgang, bis das gewünschte Ergebnis erzielt wird.

Der iterative Prozess lässt sich auch darüber definieren, was er nicht ist. Es ist kein linearer oder sequenzieller Prozess. Es ist kein starrer, unflexibler Prozess, der nach jedem Abschluss jedes Mal gleich bleibt. Im Gegenteil, der iterative Prozess ist eine flexible, zyklische Arbeitsweise. Die Teammitglieder arbeiten zusammen und lösen Probleme und verbessern letztendlich das Produkt mithilfe von Daten, die sie aus früheren Zyklen erfasst haben.

Vorteile iterativer Prozesse

Mit dem richtigen Framework für kontinuierliche Verbesserung ist es einfacher, komplexe Probleme anzugehen und umfangreiche Projekte abzuschließen. Deshalb sind iterative Prozesse und die Prototypenentwicklung für bestimmte Teams von Vorteil. Zu den Vorteilen zählen:

Schnellere Markteinführung

Es hat einen Vorteil, schnell testen zu können und schnell zu scheitern: Du erhältst schneller Daten darüber, was funktioniert, was bedeutet, dass du dein Produkt schneller auf den Markt bringen kannst. Mit einer kürzeren Markteinführungszeit kann dein Team iterative Prozesse verwenden, um die Effizienz bei der Umsetzung zu verbessern.

Risikominderung

Die Arbeit in Iterationen hilft dem Team, Risiken frühzeitig zu erkennen. Das Testen eines Prototyps bringt die Marktgegebenheiten ans Licht und zeigt, ob du die Anforderungen deiner Kunden erfüllst. Wenn das Kundenfeedback negativ ist, kannst du schnell umschwenken, um Risiken zu mindern und dein Team davor bewahren, potenziell Ressourcen in unerwünschte Funktionen zu investieren.

Kontinuierliche Verbesserung

Der Grundgedanke der Arbeit in Iterationen ist kontinuierliche Verbesserung. Du testest den Prototyp und nutzt das Feedback, um das Produkt im nächsten Zyklus zu verbessern. Du testest die nächsten Prototypen weiter und lernst mit jedem Zyklus dazu, bis du das gewünschte Ergebnis erreichst: ein Produkt, das die Kunden benötigen und für das sie zu zahlen bereit sein. Sequenzielle Prozesse bieten dir nicht die spontane Verbesserung, die iterative Prozesse bieten.

Niedrigere Kosten

Ein Vorteil der iterativen Entwicklung ist, dass sie zu Kosteneinsparungen führen kann. Das Sammeln von Kundenfeedback zu jedem Prototyp ermöglicht es, kostspielige Fehler frühzeitig zu erkennen und Ressourcen auf Funktionen zu verteilen, die deine Zielgruppe wirklich benötigt.

Zum Beispiel könnte ein Entwicklungsteam, das an einer App arbeitet, durch einen frühen Prototypen herausfinden, dass es seiner Zielgruppe eher um ein Tool für die Zusammenarbeit im Unternehmen geht, anstatt um einen integrierten sozialen Netzwerk-Feed. Indem das Team diesen Bedarf frühzeitig erkennt, kann es Zeit und Ressourcen ausschließlich auf die Entwicklung dieser Tools für die Zusammenarbeit konzentrieren.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

Ein weiterer großer Vorteil iterativer Prozesse ist Flexibilität. Wenn es um sich ändernde Anforderungen geht, ermöglichen iterative Zyklen den Produktteams, Benutzerfeedback in zukünftige Versionen einzubeziehen und sich an Kundenbedürfnisse oder Markttrends anzupassen. Diese Anpassungsfähigkeit fehlt bei nicht-iterativen Prozessen mit einem festen Umfang und linearer Ausführung.

Schritte iterativer Prozesse

Um einen effizienten iterativen Prozess zu schaffen, der deine Produkte verbessert und dich den Geschäftszielen näher bringt, musst du auf derselben Wellenlänge sein wie dein Team. Es gibt keine allgemeingültigen Prozesse, da jedes Team eine andere Herangehensweise verfolgt. Der beste Weg, den Prozess abzustimmen, besteht darin, Confluence zu verwenden, um die Details der einzelnen Schritte abzubilden und zu klären.

Ein iterativer Prozess umfasst fünf Phasen:

Planen

Beginne damit, deine Ziele und Vorgaben für das vorliegende Projekt festzulegen. Was möchtest du erzielen, welche Meilensteine musst du erreichen und welche Fristen musst du einhalten?

Als Nächstes ermittle die Stakeholder – das sind alle Personen, deren Entscheidungen die Arbeit prägen werden. Planung beinhaltet, ein komplexes Projekt in kleinere Iterationen aufzuteilen und deren Umfang zu bestimmen, damit die Aufgaben für alle Teammitglieder klar sind.

Design

In der Entwurfsphase musst du eine Lösung für die aktuelle Iteration entwickeln. Wirst du das Ziel dieses Arbeitszyklus erreichen, indem du einen Prototyp baust, Forschungsarbeiten durchführst oder bestehende Funktionen verbesserst? Ein Teil dieser Phase beinhaltet die Definition, welche Metriken oder KPIs verwendet werden sollen, um den Erfolg dieser Iteration zu messen.

Implementieren

Bei der Umsetzung geht es ans Eingemachte und du führst all deine Pläne aus. Oft bedeutet das die Entwicklung eines Prototyps oder Features. In dieser Phase ist es entscheidend, Feedback von Stakeholdern einzuholen, um das Produkt kontinuierlich zu verbessern. Bis zur erfolgreichen Markteinführung wird die Entwicklung weitere Zyklen durchlaufen und in sie können alle bis dahin erfassten Informationen einfließen.

Evaluieren und testen

In der Evaluierungs- und Testphase stellst du fest, ob die Iteration ihre Ziele erfüllt. Entspricht sie den Qualitätsstandards? Bewerten Kunden sie positiv? Wie immer beinhaltet deine Analyse die Ermittlung von Bereichen mit Verbesserungspotenzial. Du musst deine Lösung auf Qualität und Effektivität testen. Wenn dieser Arbeitszyklus den Zielen und Standards entspricht, wird die nächste Iteration einfacher.

Iterieren und verbessern

In der Phase nach dem Testen werden die Testinformationen und das Feedback der Stakeholder, das du während der Iteration gesammelt hast, als Grundlage für den nächsten Arbeitszyklus verwendet. Eine kritische Bewertung der bisherigen Arbeit wird zu Anpassungen des Plans, Designs, der Ziele und des Umfangs führen. Wenn du dies kompetent umsetzt, wird dein Produkt mit jeder Iteration besser.

Das ist der letzte Schritt des iterativen Prozesses, aber du bist noch nicht fertig. Jetzt wiederholst du den gesamten Zyklus von vorne – so lange, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

Beispiele für iterative Prozesse

Wann werden diese iterativen Prozesse verwendet? Sie eignen sich am besten für Projekte, bei denen sich Anforderungen oder Kundenbedürfnisse ständig ändern und der Projektumfang flexibel sein muss, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden. Durch die iterative Bearbeitung kann sich die Arbeit mit jedem neuen Zyklus weiterentwickeln und so zur kontinuierlichen Verbesserung des Produkts beitragen.

Einige Beispiele für iterative Prozesse sind:

  • Agiles Projektmanagement: Bei dieser Methode wird die Softwareentwicklung in kurze Sprints aufgeteilt, in denen häufig einzelne Funktionen bereitgestellt und getestet werden. Dazu gehört das Einbeziehen von Feedback von Benutzern und Stakeholdern in jeden nachfolgenden Sprint, was zu einem kontinuierlichen Verbesserungszyklus führt, während das Team an dem Endprodukt arbeitet.
  • A/B-Tests: Diese Technik ist im Marketing und in der Produktentwicklung weit verbreitet und beinhaltet das Testen von zwei oder mehr Versionen eines Elements (z. B. einer E-Mail-Betreffzeile oder einer App-Funktion), um zu sehen, welche Version bei den Kunden besser abschneidet. Nachdem du die erfolgreiche Version implementiert hast, kannst du diesen iterativen Prozess wiederholen, um andere Elemente des Produkts oder der Marketingkampagne zu optimieren.
  • Scrum: Diese agile Methode für das Projektmanagement ermöglicht es Teams, in Sprints mit fester Länge zu arbeiten. Bei jedem Sprint liefert ein Scrum-Team eine funktionierende Version des Produkts (das Minimum Viable Product), und mithilfe von Bewertungen und Retrospektiven verbessert das Team das Produkt kontinuierlich mit jedem Sprint.
  • Kanban: Kanban ist eine Projektmanagement-Methode, die Arbeit als Karten auf einem Kanban Board visualisiert, um den Umfang der laufenden Arbeit zu begrenzen und einen effizienten Ablauf zu erreichen. Wie andere agile Frameworks ist Kanban ein iterativer Prozess. Auch bei Kanban wird in Sprints gearbeitet und die Teammitglieder versuchen ständig, das Produkt zu verbessern. Egal, ob sich dein Team für Kanban oder Scrum entscheidet, es handelt sich bei beiden um iterative Prozesse und sie haben alle Vorteile einer agilen Methode gemeinsam.
  • Lean-Projektmanagement: Die Lean-Methode besteht aus einer Reihe von Prinzipien, die darauf abzielen, Verschwendung zu vermeiden und immer einen Mehrwert zu schaffen. Im Projektmanagement zielen die Lean-Prinzipien darauf ab, Projekte effizienter zu gestalten, indem Aktivitäten oder Tasks gestrichen werden, die keinen Mehrwert bringen oder das Endergebnis verzögern. Inwiefern ist das ein iterativer Prozess? Der Der Zyklus aus den Schritten "Erstellen, Messen, Lernen" bildet die Grundlage des Lean-Projektmanagements. Bei jeder Iteration erstellt das Team einen Teil des Projekts, misst seine Effektivität anhand von Feedback und Daten und nutzt diese Erkenntnisse, um das Projekt in der nächsten Iteration zu verbessern.

Herausforderungen des iterativen Prozesses

Iterative Prozesse sind zwar von Vorteil, bergen häufig aber Herausforderungen, die ein gewisses Risiko für deine Projekte darstellen. Zu den häufigsten Herausforderungen gehören:

Scope Creep: Da das Team ständig experimentiert und testet, kann der Projektumfang anschwellen. Daraus resultierende, neue Anforderungen könnten zu Verzögerungen oder unerwarteten Budgeterhöhungen führen und ein Risiko für den Projektabschluss darstellen. Um die Kontrolle zu behalten, muss die Planungsphase jeder Iteration eine Definition des Umfangs beinhalten, damit sich das Team auf die Prioritäten der einzelnen Arbeitszyklen konzentrieren kann.

Erwartungen der Stakeholder: Stakeholder haben ein Mitspracherecht bei der Weiterentwicklung des Produkts, da sie Endbenutzer oder Projektinhaber sind. Aber ein Teil des Prozesses besteht darin, zu lernen, mit ihren Erwartungen umzugehen. Dazu musst du ihnen erklären, wie der iterative Prozess funktioniert und Erfolgskennzahlen und Zeitpläne definiert werden. Lass die Kommunikation nicht abbrechen und zeige den Stakeholdern, dass du auf ihr Feedback hörst – schließlich werden ihre Kommentare und Vorschläge die Zukunft des Produkts prägen.

Widerstand gegen Veränderungen: Nicht jeder wird mit Begeisterung an einem iterativen Prozess teilhaben, besonders mit neuen Teammitgliedern. Du musst mit diesem Widerstand gegen Veränderungen umgehen, indem du proaktiv die Vorteile des iterativen Prozesses erklärst und die Erfolge und Herausforderungen transparent darstellst. Die Bewältigung dieses Widerstands läuft auf Kommunikation hinaus – mit dem richtigen Maß kannst du die Beteiligten auf dieselbe Wellenlänge bringen.

Iterative Prozesse mit Confluence verbessern

Wenn es um iterative Prozesse geht, gibt es keine bessere Plattform für die Verbesserung der Zusammenarbeit und die Erstellung iterativer Workflows als Confluence.

Confluence ist eine Plattform, mit der du Arbeiten in deinem Unternehmen vereinheitlichen kannst. Sie bringt deine Teams in einem gemeinsamen Arbeitsbereich zusammen, um Projekte voranzutreiben. Teams erstellen Ideen und Tasks und geben sie weiter, sodass die Stakeholder eine zentrale Informationsquelle für den Projektstatus haben. Die Plattform bietet außerdem einen zentralen Bereich zur Speicherung aller relevanten Inhalten, von Projektplänen bis hin zu Unternehmensrichtlinien.

Wie hilft dir Confluence bei der Verwaltung iterativer Prozesse? Du kannst dort alle Projektpläne und Zeitpläne speichern. Wenn eine Iteration abgeschlossen ist, verwende Confluence, um alle Erkenntnisse zu dokumentieren und zu speichern, sodass du sie verwenden kannst, um das Projekt im nächsten Zyklus voranzutreiben. Halte die Stakeholder mithilfe der Kommunikationstools von Confluence über den Projektfortschritt auf dem Laufenden oder bitte um Feedback und sorge dafür, dass jede Iteration ein Erfolg wird.

Confluence testen

Der iterative Prozess: Häufig gestellte Fragen

Es hängt von deinen Anforderungen an die Zusammenarbeit und die Benutzerfreundlichkeit ab, welches Tool für Concept Mapping das passende für dich ist. Teste Confluence-Whiteboards, um deine Arbeit in einer zentralen Informationsquelle zusammenzufassen, allen Beitragenden Zugriff zu gewähren und deine Ideen in die Realität umzusetzen.

Warum sind Fehler in iterativen Prozessen wichtig?

Iterative Prozesse ermöglichen es Teams, mit neuen Funktionen oder Produkten zu experimentieren und Daten zu sammeln, die ihnen den Weg in die Zukunft weisen. Produktteams können Theorien schnell testen und Erkenntnisse nutzen, um ihre Ergebnisse zu verbessern. Durch Misserfolge kann das Team frühzeitig aus Fehlern lernen und sich darauf konzentrieren, ein Produkt oder eine Funktion zu verbessern, die Kunden wirklich benötigen. Ohne Fehler, durch die frühere Überzeugungen in Frage gestellt werden, kann das Team sein Produkt oder seinen Workflow nicht verbessern.

Was ist ein nicht iterativer Prozess?

Ein nicht iterativer Prozess verläuft linear von Anfang bis Ende. Es gibt keine Wiederholungszyklen wie bei iterativen Prozessen, da jeder Arbeitsschritt sequenziell ist und nur einmal vorkommt, wobei jeder Schritt zum nächsten führt. Der Prozess ist unflexibel und starr, daher eignen sich nicht iterative Prozesse eher für Projekte mit einem klar definierten Umfang, bei denen sich die Anforderungen nie ändern und Effizienz ein Schlüsselfaktor ist. Einige Branchen, in denen nicht iterative, sequenzielle Prozesse entscheidend sind, umfassen Fertigung, Bauwesen, Softwareentwicklung nach dem Wasserfallprinzip und Lebensmittelverarbeitung.

Welche Tools sind mit iterativen Prozessen verbunden?

Wie bei jedem Prozess oder jeder Methode gibt es zahlreiche Tools für iterative Prozesse, von denen jedes auf eine bestimmte Branche oder Art von Arbeit zugeschnitten ist. Zu den allgemeinen Kategorien von Tools gehören jedoch Projektmanagement-Tools wie Confluence und Jira. Aufgrund des anpassbaren Charakters der Atlassian-Plattform kannst du sowohl Confluence als auch Jira an den iterativen Prozess jedes Teams anpassen, und sie bleiben flexible Tools für zyklisches Arbeiten in jeder Branche.

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