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4 wichtige Vorteile von DevOps

Wenn Entwicklungs- und Betriebsteams zusammenarbeiten, reduziert sich die Vorlaufzeit, sind häufigere Deployments möglich und es entsteht qualitativ hochwertigere Software.

Porträtfoto von Ian Buchanan
Ian Buchanan

Principal Solutions Engineer


DevOps bietet einen enormen Mehrwert. Laut der Umfrage zu DevOps-Trends 2020 gaben fast alle (99 %) Befragten an, dass sich DevOps positiv auf ihr Unternehmen ausgewirkt habe. DevOps-Teams liefern bessere Software aus, arbeiten schneller, rationalisieren die Reaktion auf Vorfälle und verbessern die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Teams.

Zusammenarbeit und Vertrauen


Eine auf gemeinsamer Verantwortung, Transparenz und schnellem Feedback beruhende Unternehmenskultur ist die Grundlage jedes gut funktionierenden DevOps-Teams. Zusammenarbeit und Problemlösung wurden übrigens auch in unserer Studie zu den DevOps-Trends 2020 als wichtigste Elemente einer erfolgreichen DevOps-Kultur eingestuft.

Isoliert arbeitende Teams denken oft nicht in Systemen, wie es bei DevOps üblich ist. Wer in Systemen denkt, weiß, dass seine Handlungen nicht nur das eigene Team beeinflussen, sondern auch alle anderen am Release-Prozess beteiligten Teams. Ein Mangel an Transparenz und gemeinsamen Zielen führt zu mangelnder Abhängigkeitsplanung, nicht abgestimmten Prioritäten, Schuldzuweisungen und fehlendem Verantwortungsgefühl. Dies bremst die Velocity und schadet der Qualität. DevOps verändert die Denkweise, indem alle Entwicklungsprozesse ganzheitlich berücksichtigt und die Grenzen zwischen Entwickler- und Betriebsteams überwunden werden.

Schnellere Releases und intelligenteres Arbeiten


Geschwindigkeit ist das wichtigste Ziel. Teams, die nach DevOps vorgehen, produzieren häufigere, hochwertigere und stabilere Releases. Tatsächlich ergab der DORA-Bericht "2019 State of DevOps", dass Eliteteams 208-mal häufiger und 106-mal schneller bereitstellen als weniger leistungsfähige Teams.

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Aufbau einer DevOps-Kultur

Wenn keine automatisierten Test- und Review-Zyklen vorhanden sind, gehen Releases nur schleppend voran, und die schlechte Incident Response bei Vorfällen beeinträchtigt die Velocity und das Vertrauen im Team. Isolierte Tools und Prozesse erhöhen die Betriebskosten, erfordern ständige Kontextwechsel und bremsen jegliche Dynamik aus. Durch Tools, die die Automatisierung und neue Prozesse vorantreiben, können Teams ihre Produktivität steigern und problemloser zu häufigeren Releases gelangen.

Kürzere Problemlösungszeit


Am erfolgreichsten sind die Teams mit der kürzesten Feedbackschleife. Vollständige Transparenz und eine nahtlose Kommunikation sorgen bei DevOps-Teams für minimale Ausfallzeiten und eine beschleunigte Problemlösung.

Wenn kritische Probleme nicht schnell behoben werden, beeinträchtigen sie die Kundenzufriedenheit. Ohne eine offene Kommunikation werden wichtige Probleme jedoch leicht übersehen, was wiederum den Druck und den Frust in den Teams erhöht. Findet hingegen eine offene Kommunikation statt, können die Entwicklungs- und Operations-Teams Probleme gemeinsam lösen, Vorfälle beheben und Hindernisse in der Release-Pipeline schneller beseitigen.

Besseres Management ungeplanter Aufgaben


Ungeplante Aufgaben ergeben sich in jedem Team und wirken sich meist negativ auf die Produktivität aus. Mit etablierten Prozessen und einer klaren Priorisierung können die Entwicklungs- und Operations-Teams diese ungeplanten Aufgaben besser managen und sich dabei weiterhin auf die geplanten Aufgaben konzentrieren.

Eine Weitergabe und Priorisierung von ungeplanten Aufgaben über mehrere Teams und Systeme hinweg ist ineffizient und lenkt von der eigentlichen Arbeit ab. Durch mehr Transparenz und proaktive Retrospektiven können Teams diese ungeplanten Aufgaben besser vorhersehen und untereinander verteilen.

Teams, die DevOps-Praktiken voll und ganz anwenden, arbeiten intelligenter und schneller und liefern ihren Kunden eine bessere Qualität. Der verstärkte Einsatz von Automatisierung und funktionsübergreifender Zusammenarbeit reduziert Komplexität und Fehler, was wiederum die mittlere Wiederherstellungszeit (MTTR) bei Vorfällen und Ausfällen verbessert.

Ian Buchanan
Ian Buchanan

Ian Buchanan ist Principal Solutions Engineer für DevOps bei Atlassian, wo er sich auf die aufstrebende DevOps-Community und den Einsatz von Jira, Bitbucket und Bamboo für eine bessere Continuous Integration und Continuous Delivery konzentriert. Ian verfügt über umfassende Erfahrung mit Java und .NET. Sein Spezialgebiet sind jedoch schlanke und agile Praktiken in großen Unternehmen.

Während seiner beruflichen Laufbahn hat Ian bereits erfolgreich verschiedene Tools zur Entwicklung von Unternehmenssoftware in allen Lebenszyklusphasen betreut. Durch unternehmensweite Prozessoptimierungen konnte er die Produktivität, die Qualität und die Kundenzufriedenheit steigern. Er hat multinationale, agile Teams zusammengestellt, die sich weitgehend selbst leiten und organisieren. Wenn er gerade keine Vorträge hält oder programmiert, befasst sich Ian mit Parsern, Metaprogrammierung und domänenspezifischen Sprachen.


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