Weltkonzern mit Hybrid-Cloud-Strategie: Wie Atlassian für G+D die notwendige Flexibilität geschaffen hat

Wir müssen Regularien einhalten und ein Höchstmaß an Sicherheit garantieren. Gleichzeitig wollen wir von den Innovationen aus der Cloud profitieren. Hier bietet uns eine Hybrid-Cloud-Struktur die nötige Flexibilität.

Henrik Pies

Group Vice President - Head of Applications, Giesecke + Devrient Gmbh

Key Results
7.000
Nutzer-Lizenzen für Atlassian-Produkte
Logo - Giesecke + Devrient Gmbh

About Giesecke + Devrient Gmbh

Giesecke+Devrient (G+D) ist ein globaler Konzern für Sicherheitstechnologie mit Hauptsitz in München. G+D Lösungen sichern internationalen Kunden die essentiellen Werte dieser Welt. Dabei entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Technologie in vier Kernfeldern: Bezahlen, Konnektivität, Identitäten und Digitale Infrastrukturen.

Industry

Financial Services

Number of users

5,000+

Location

München, Deutschland

Herausforderung

G+D agiert als Weltkonzern in 33 Ländern und verfolgt, eine Cloud-first-Strategie. Aber die Konzerngröße, -struktur und regulatorische Anforderungen erschweren diesen Schritt.

Lösung

Atlassian und G+D haben ein Enterprise Licence Agreement abgeschlossen. Dadurch spart der Konzern Kosten, skaliert einfacher und gewinnt Flexibilität auf dem Weg in die Cloud.

Auswirkung

Die 7.000 UserNutzer aus der gesamten Holdingstruktur von G+D, einschließlich Tochtergesellschaften und Beteiligungsunternehmen, können nun flexibel von On-Premises in die Cloud wechseln.

Giesecke+Devrient, oder kurz G+D, hat wortwörtlich die Lizenz zum Gelddrucken: Das 1852 gegründete typographische Kunst-Institut konnte sich schon zwei Jahre später den ersten Auftrag für den Druck von Banknoten sichern. Viele weitere, auch internationale Aufträge sollten folgen. Und auch heute noch ist „Payment“ ein Kernfeld des inhabergeführten Unternehmens, wobei die Banknotenproduktion nur ein Service von vielen ist. Mittlerweile bietet G+D Lösungen für den gesamten Währungskreislauf: physisch, elektronisch und digital. Außerdem ist das Unternehmen in drei weiteren Feldern aktiv: Im Bereich „Connectivity“ bietet es Konnektivitätslösungen für mobile Endgeräte und das Internet of Things (IoT). Die Sicherung physischer und digitaler Identitäten sowie die Authentifizierung von Personen und Objekten steht bei „Identities“ im Vordergrund. Und die G+D-Tochtergesellschaft secunet unterstützt im Bereich „Digital Infrastructures“ Behörden, Großkonzerne und Organisationen beim Schutz ihrer digitalen Infrastruktur, Netze und Daten.

Viele Innovationen finden nur in der Cloud statt, die Whiteboard-Funktion von Confluence ist beispielsweise nur in der Cloud verfügbar, nicht On-Prem. Deshalb wollen wir in die Cloud. Wir haben aber einige Einschränkungen, sowohl auf regulatorischer Seite als auch im Hinblick auf die Sicherheit und können nicht alle Anwendungen migrieren. Aus diesem Grund verfolgen wir eine Hybrid-Cloud-Strategie.

Henrik Pies

Group Vice President, Head of Applications, Giesecke+Devrient

In den rund 170-Jahren Firmengeschichte ist G+D mittlerweile auf 12.600 Mitarbeiter angewachsen, die im Mutterunternehmen sowie 103 Tochtergesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen in 33 Ländern arbeiten. Mehr als die Hälfte dieser Mitarbeitenden, rund 7.000, nutzen für ihre Arbeit verschiedene Atlassian-Produkte wie Jira Software, Confluence oder Bitbucket. G+D setzt seit über zehn Jahren auf diese Tools, damals schon mit mehr als 200 Nutzern. Angesichts der Größe von G+D bietet vor allem die nahtlose und flexible Integration der verschiedenen Lösungen untereinander sowie mit anderer Software den größten Vorteil. Vor allem die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen nutzen die Atlassian-Tools. Jira wird außerdem für das Projektmanagement eingesetzt, aber auch in den Druckereien für das Prototyping.

Regulatorische Anforderungen, Sicherheit, Flexibilität

Grundsätzlich strebt G+D wie viele weitere Unternehmen auch, einen Wechsel in die Cloud an: „Viele Innovationen finden nur in der Cloud statt, die Whiteboard-Funktion von Confluence ist beispielsweise nur in der Cloud verfügbar, nicht On-Prem. Deshalb wollen wir in die Cloud“, erklärt Henrik Pies, Group Vice President und Head of Applications  bei Giesecke+Devrient. „Wir haben aber einige Einschränkungen, sowohl auf regulatorischer Seite als auch im Hinblick auf die Sicherheit und können nicht alle Anwendungen migrieren. Aus diesem Grund verfolgen wir eine Hybrid-Cloud-Strategie.“

Atlassian wird ab Februar 2024 keine Serverlizenzen mehr unterstützen, bislang waren aber die meisten Stacks bei G+D in diesem Lizenzmodell. Daher haben sich die beiden Parteien sowie der Atlassian Platinum Solution Partner veniture und die G+D-Tochter Netcetera gemeinsam überlegt, wie der Konzern die Atlassian-Lösungen nachhaltig aufstellen kann, um alle regulatorischen Vorschriften einzuhalten, ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig Innovationen zu ermöglichen. Das Ziel war dabei auch ein Lizenzmodell zu finden, das G+D die notwendige Flexibilität für seine Größe, die Anzahl an Mitarbeitern und sein Wachstum bietet.

Das Ergebnis dieses Prozesses, der über ein Jahr in Anspruch nahm, war ein ELA: ein Enterprise License Agreement, das Cloud- und Data Center-Bereitstellungen unter einem Dach vereint. Damit deckt es die Holdingstruktur von G+D bestmöglich ab und bietet dem Konzern verschiedene Vorteile. Zum Beispiel erhält in diesem Modell jeder Unique User eine Lizenz, mit der er oder sie über mehrere Instanzen hinweg arbeiten kann, anstatt für jede Instanz eine eigene Lizenz zu benötigen. Dieses Vorgehen zahlt sich nicht nur in Bezug auf die Kosteneffizienz aus, sondern auch auf die Skalierung. Für Atlassian ist vor allem wichtig, für jeden Kunden das richtige Lizenzmodell zu finden.

Für ein ELA sprachen aber noch weitere Faktoren, wie die Vereinfachung der bisherigen Verträge zwischen G+D und Atlassian. Bislang hatten viele der einzelnen Einheiten eigene Verträge, inzwischen existiert aber nur noch ein übergreifender Vertrag mit G+D, unter dem alle Tochtergesellschaften und Beteiligungsunternehmen fallen. Damit können alle Nutzerlizenzen flexibel von On-Premises zur Cloud wechseln, wenn sie so weit sind. Auch wenn das nicht für alle der Fall sein wird - einige Anwendungen und Daten werden aufgrund von Sicherheitsbedenken und regulatorischen Anforderungen auf absehbare Zeit On-Premises bleiben - kann ein Großteil der Nutzer nun in die Cloud migrieren und die damit verbundenen Vorteile, wie z.B. die Whiteboard-Funktion von Confluence, nutzen.

Sollte G+D in Zukunft weitere Unternehmen übernehmen, werden auch diese automatisch unter diesen Vertrag fallen. Mit Blick auf Plug-ins und Applikationen erleichtert das ELA darüber hinaus die Verhandlungen hierzu, da es die Möglichkeit bietet, ebenfalls einen Rahmenvertrag für das gesamte Unternehmen zu schließen.

Fazit

Ein Weltkonzern wie G+D mit Tausenden von Usern in der ganzen Welt braucht auf dem Weg in die Cloud ein Höchstmaß an Flexibilität. Denn nicht nur sind einige Unternehmensbereiche dabei weiter fortgeschritten als andere, auch können insbesondere aufgrund von regulatorischen Vorschriften sowie Sicherheitsfragen nicht alle Instanzen in der Cloud bereitgestellt werden. Atlassian hat mit dem Unternehmen und seinem Partner veniture zusammengearbeitet, um ein Lizenzmodell zu finden, das diese Realität abbildet. Mit dem Enterprise Licence Agreement konnte genau dieses gefunden und innerhalb eines zwölfmonatigen Prozesses auf die konkreten Bedürfnisse von G+D und seiner Holdingstruktur zugeschnitten werden. Das Unternehmen spart dabei nicht nur Kosten bei den Lizenzen, sondern kann seine Atlassian-Lösungen in Zukunft einfacher skalieren und die Nutzer erhalten die notwendige Flexibilität für die Migration in die Cloud.

Herausforderung

G+D agiert als Weltkonzern in 33 Ländern und verfolgt, eine Cloud-first-Strategie. Aber die Konzerngröße, -struktur und regulatorische Anforderungen erschweren diesen Schritt.

Lösung

Atlassian und G+D haben ein Enterprise Licence Agreement abgeschlossen. Dadurch spart der Konzern Kosten, skaliert einfacher und gewinnt Flexibilität auf dem Weg in die Cloud.

Auswirkung

Die 7.000 UserNutzer aus der gesamten Holdingstruktur von G+D, einschließlich Tochtergesellschaften und Beteiligungsunternehmen, können nun flexibel von On-Premises in die Cloud wechseln.

Giesecke+Devrient, oder kurz G+D, hat wortwörtlich die Lizenz zum Gelddrucken: Das 1852 gegründete typographische Kunst-Institut konnte sich schon zwei Jahre später den ersten Auftrag für den Druck von Banknoten sichern. Viele weitere, auch internationale Aufträge sollten folgen. Und auch heute noch ist „Payment“ ein Kernfeld des inhabergeführten Unternehmens, wobei die Banknotenproduktion nur ein Service von vielen ist. Mittlerweile bietet G+D Lösungen für den gesamten Währungskreislauf: physisch, elektronisch und digital. Außerdem ist das Unternehmen in drei weiteren Feldern aktiv: Im Bereich „Connectivity“ bietet es Konnektivitätslösungen für mobile Endgeräte und das Internet of Things (IoT). Die Sicherung physischer und digitaler Identitäten sowie die Authentifizierung von Personen und Objekten steht bei „Identities“ im Vordergrund. Und die G+D-Tochtergesellschaft secunet unterstützt im Bereich „Digital Infrastructures“ Behörden, Großkonzerne und Organisationen beim Schutz ihrer digitalen Infrastruktur, Netze und Daten.

Viele Innovationen finden nur in der Cloud statt, die Whiteboard-Funktion von Confluence ist beispielsweise nur in der Cloud verfügbar, nicht On-Prem. Deshalb wollen wir in die Cloud. Wir haben aber einige Einschränkungen, sowohl auf regulatorischer Seite als auch im Hinblick auf die Sicherheit und können nicht alle Anwendungen migrieren. Aus diesem Grund verfolgen wir eine Hybrid-Cloud-Strategie.

Henrik Pies

Group Vice President, Head of Applications, Giesecke+Devrient

In den rund 170-Jahren Firmengeschichte ist G+D mittlerweile auf 12.600 Mitarbeiter angewachsen, die im Mutterunternehmen sowie 103 Tochtergesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen in 33 Ländern arbeiten. Mehr als die Hälfte dieser Mitarbeitenden, rund 7.000, nutzen für ihre Arbeit verschiedene Atlassian-Produkte wie Jira Software, Confluence oder Bitbucket. G+D setzt seit über zehn Jahren auf diese Tools, damals schon mit mehr als 200 Nutzern. Angesichts der Größe von G+D bietet vor allem die nahtlose und flexible Integration der verschiedenen Lösungen untereinander sowie mit anderer Software den größten Vorteil. Vor allem die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen nutzen die Atlassian-Tools. Jira wird außerdem für das Projektmanagement eingesetzt, aber auch in den Druckereien für das Prototyping.

Regulatorische Anforderungen, Sicherheit, Flexibilität

Grundsätzlich strebt G+D wie viele weitere Unternehmen auch, einen Wechsel in die Cloud an: „Viele Innovationen finden nur in der Cloud statt, die Whiteboard-Funktion von Confluence ist beispielsweise nur in der Cloud verfügbar, nicht On-Prem. Deshalb wollen wir in die Cloud“, erklärt Henrik Pies, Group Vice President und Head of Applications  bei Giesecke+Devrient. „Wir haben aber einige Einschränkungen, sowohl auf regulatorischer Seite als auch im Hinblick auf die Sicherheit und können nicht alle Anwendungen migrieren. Aus diesem Grund verfolgen wir eine Hybrid-Cloud-Strategie.“

Atlassian wird ab Februar 2024 keine Serverlizenzen mehr unterstützen, bislang waren aber die meisten Stacks bei G+D in diesem Lizenzmodell. Daher haben sich die beiden Parteien sowie der Atlassian Platinum Solution Partner veniture und die G+D-Tochter Netcetera gemeinsam überlegt, wie der Konzern die Atlassian-Lösungen nachhaltig aufstellen kann, um alle regulatorischen Vorschriften einzuhalten, ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig Innovationen zu ermöglichen. Das Ziel war dabei auch ein Lizenzmodell zu finden, das G+D die notwendige Flexibilität für seine Größe, die Anzahl an Mitarbeitern und sein Wachstum bietet.

Das Ergebnis dieses Prozesses, der über ein Jahr in Anspruch nahm, war ein ELA: ein Enterprise License Agreement, das Cloud- und Data Center-Bereitstellungen unter einem Dach vereint. Damit deckt es die Holdingstruktur von G+D bestmöglich ab und bietet dem Konzern verschiedene Vorteile. Zum Beispiel erhält in diesem Modell jeder Unique User eine Lizenz, mit der er oder sie über mehrere Instanzen hinweg arbeiten kann, anstatt für jede Instanz eine eigene Lizenz zu benötigen. Dieses Vorgehen zahlt sich nicht nur in Bezug auf die Kosteneffizienz aus, sondern auch auf die Skalierung. Für Atlassian ist vor allem wichtig, für jeden Kunden das richtige Lizenzmodell zu finden.

Für ein ELA sprachen aber noch weitere Faktoren, wie die Vereinfachung der bisherigen Verträge zwischen G+D und Atlassian. Bislang hatten viele der einzelnen Einheiten eigene Verträge, inzwischen existiert aber nur noch ein übergreifender Vertrag mit G+D, unter dem alle Tochtergesellschaften und Beteiligungsunternehmen fallen. Damit können alle Nutzerlizenzen flexibel von On-Premises zur Cloud wechseln, wenn sie so weit sind. Auch wenn das nicht für alle der Fall sein wird - einige Anwendungen und Daten werden aufgrund von Sicherheitsbedenken und regulatorischen Anforderungen auf absehbare Zeit On-Premises bleiben - kann ein Großteil der Nutzer nun in die Cloud migrieren und die damit verbundenen Vorteile, wie z.B. die Whiteboard-Funktion von Confluence, nutzen.

Sollte G+D in Zukunft weitere Unternehmen übernehmen, werden auch diese automatisch unter diesen Vertrag fallen. Mit Blick auf Plug-ins und Applikationen erleichtert das ELA darüber hinaus die Verhandlungen hierzu, da es die Möglichkeit bietet, ebenfalls einen Rahmenvertrag für das gesamte Unternehmen zu schließen.

Fazit

Ein Weltkonzern wie G+D mit Tausenden von Usern in der ganzen Welt braucht auf dem Weg in die Cloud ein Höchstmaß an Flexibilität. Denn nicht nur sind einige Unternehmensbereiche dabei weiter fortgeschritten als andere, auch können insbesondere aufgrund von regulatorischen Vorschriften sowie Sicherheitsfragen nicht alle Instanzen in der Cloud bereitgestellt werden. Atlassian hat mit dem Unternehmen und seinem Partner veniture zusammengearbeitet, um ein Lizenzmodell zu finden, das diese Realität abbildet. Mit dem Enterprise Licence Agreement konnte genau dieses gefunden und innerhalb eines zwölfmonatigen Prozesses auf die konkreten Bedürfnisse von G+D und seiner Holdingstruktur zugeschnitten werden. Das Unternehmen spart dabei nicht nur Kosten bei den Lizenzen, sondern kann seine Atlassian-Lösungen in Zukunft einfacher skalieren und die Nutzer erhalten die notwendige Flexibilität für die Migration in die Cloud.

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About Giesecke + Devrient Gmbh

Giesecke+Devrient (G+D) ist ein globaler Konzern für Sicherheitstechnologie mit Hauptsitz in München. G+D Lösungen sichern internationalen Kunden die essentiellen Werte dieser Welt. Dabei entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Technologie in vier Kernfeldern: Bezahlen, Konnektivität, Identitäten und Digitale Infrastrukturen.

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