Wöchentliche Projekt-Updates
Tausche Meetings zu Status-Updates und endlose Nachrichten gegen einfache, asynchrone wöchentliche Projekt-Updates, die den Fortschritt dokumentieren, das Hin und Her reduzieren und alle auf dem gleichen Stand halten.
Vorbereitungszeit
0 Min.
LAUFZEIT
15 Min.
Teilnehmer
1+
KURZZUSAMMENFASSUNG
- Teile eine klare, nachvollziehbare Aufzeichnung des Projektfortschritts der letzten Woche oder der Erwartungen für die kommende Woche.
- Stelle sicher, dass du auf Kurs bleibst und die Dynamik aufrechterhältst.
- Hilf Teams dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und entsprechende Prioritäten zu setzen – ohne weitere Meetings.
DAS BRAUCHST DU
- Projektmanagementtool, wie Atlassian Home oder Jira
- Kommunikationstools für Teams, z. B. Slack oder Teams
Spiel-Ressourcen
So teilst du wöchentliche Projekt-Updates
Teile wöchentliche Projekt-Updates, um den Fortschritt zu dokumentieren, das Hin und Her zu reduzieren und alle auf dem gleichen Stand zu halten – ohne ein weiteres Meeting.
Was ist ein asynchrones wöchentliches Projekt-Update?
Asynchrone Projekt-Updates sind schriftliche oder videobasierte Fortschrittsberichte, die den aktuellen Status, Erfolge und Herausforderungen von Projekten teilen, an denen du und/oder dein Team arbeitet. Dabei können auch wichtige Projektentscheidungen und deren Begründung, Risiken und aktuelle Erkenntnisse hervorgehoben werden.
Das asynchrone Teilen dieser Updates fördert die Kommunikation und Zusammenarbeit, ohne dass Interaktion in Echtzeit (Synchronisierung) oder eine sofortige Antwort erforderlich ist.
Warum solltest du das Spiel "Wöchentliche Projekt-Updates" durchführen?
Viele Unternehmen und Teams teilen Projekt-Updates standardmäßig mit Status-Meetings oder unzähligen Nachrichten. Allerdings erschwert eine Überlastung durch Meetings die Konzentration und das reibungslose Arbeiten. Nachrichten lassen sich schwer im Blick behalten und die enthaltenen Updates sind nicht für andere sichtbar, die diese Informationen benötigen und erhalten möchten.
Das asynchrone Teilen wöchentlicher Projekt-Updates bietet diese Vorteile:
- Du erhältst eine klare, nachvollziehbare Aufzeichnung des Projektfortschritts,
- das Team bleibt auf Kurs und die Dynamik wird aufrechterhalten,
- Teams können fundierte Entscheidungen treffen und entsprechende Prioritäten setzen und
- Mitwirkende werden asynchron informiert und müssen dadurch weniger Zeit für Nachrichten und Meetings aufwenden.
Wann und wie sollten wöchentliche Projekt-Updates geteilt werden?
Einmal pro Woche am Ende der Woche.
Vorteile wöchentlicher Projekt-Updates
Atlassian-Studien belegen, dass wöchentliche Projekt-Updates Folgendes verbessern können:
- Klarheit: Teams, die wichtige Informationen effektiv dokumentieren, um den benötigten Kontext zu erhalten, halten 4,6-mal häufiger ihre Deadlines ein. Regelmäßige Updates helfen deinem Team, über deine Fortschritte und Zielverfolgung auf dem Laufenden zu bleiben und Probleme rechtzeitig zu erkennen.
- Wirkung: Die Dokumentation wichtiger Informationen führt auch dazu, dass sich Teams 2,3-mal besser auf die Aufgaben konzentrieren, die am wichtigsten sind. Wenn du dir jede Woche Zeit nimmst, um eine Pause einzulegen und über deine Fortschritte nachzudenken, hast du die Möglichkeit herauszufinden, welche Aufgaben die größten Auswirkungen auf dein Geschäft haben. So kannst du intelligenter statt härter arbeiten.
- Effizienz: 70 % der Wissensarbeiter sagen, dass Meetings für Status-Updates ineffektiv sind. Wenn du Updates asynchron teilst, kannst du deine wertvolle Besprechungszeit für die Teile deiner Tätigkeit verwenden, die synchron erledigt werden müssen.
- Kontext für KI: Wenn Projektmanager erklären, warum sich Prioritäten geändert haben, was die Führungsebene beschäftigt und wie Kompromisse getroffen wurden, kann KI aus den Nuancen anstatt nur aus statischen OKRs oder Projektdokumenten lernen.
1. Über die vergangene Woche reflektieren
Geschätzte Dauer: 2 MIN.
Am Ende der Woche dokumentierst du, was du gemeinsam mit deinem Team erreicht hast, wobei du dich auf übergeordnete Informationen für das breitere Stakeholder-Team konzentrierst. Du kannst diese Vorlage für Wochenberichte als Ausgangspunkt verwenden.
Die Grundlagen: Erfolge, Anforderungen und Fokusbereiche
- Erfolge: Was wurde diese Woche erreicht?
- Input erforderlich: Blocker oder Fragen
- Fokus: Nächste Schritte
TIPP: Füge Bilder und Videos hinzu
Biete den Stakeholdern einen genauen Einblick in deine Arbeit und teile eine kurze Loom-Demo, um visuell den Fortschritt, Screenshots und Links zu abgeschlossenen Aufgaben zu präsentieren, die bereit zur Überprüfung sind.
2. Entscheidungen, Risiken und Erkenntnisse notieren
Geschätzte Dauer: 2 MIN.
Zusätzlich zu den grundlegenden Projekt-Updates in Schritt 1 kannst du auch Entscheidungen, Risiken und Erkenntnisse festhalten.
Wichtige Entscheidungen:
Dokumentiere wichtige Projektentscheidungen und die jeweilige Begründung. So bleiben alle Beitragenden und Stakeholder auf dem gleichen Stand und du hast eine Aufzeichnung mit Kursänderungen und Anpassungen für künftige Planungen.
Risiken:
Wenn es ein potenzielles Risiko gibt – groß oder klein –, das den Projekterfolg beeinträchtigen könnte, dokumentiere es. Dadurch können Führungskräfte proaktive Schritte unternehmen, um Probleme zu entschärfen und Transparenz gegenüber den Teams zu schaffen, die möglicherweise auf deine Arbeit angewiesen sind.
Um potenzielle Risiken zu bewerten, stell dir diese Fragen:
- Was könnte dazu führen, dass die Erfolgskriterien des Projekts nicht erfüllt werden?
- Sind neue Informationen aufgetaucht, die das Einhalten des Zeitplans oder die Ausführung schwieriger machen als erwartet?
Ist das Team zu dünn besetzt, um die Deadline einzuhalten, ohne Prioritäten anzupassen oder Ressourcen hinzuzufügen?
Führungskräfte und Manager:
Denk daran, dass Projekte beim Setzen ehrgeiziger Ziele häufig gefährdet sind oder vom Plan abweichen. Wenn Teams für Rückschläge bestraft werden, setzen sie sich entweder weniger ehrgeizige Ziele oder informieren ihre Manager nicht, wenn Projekte vom Kurs abweichen. Beides führt nicht zu dem Wachstum oder der Transparenz, die wir brauchen.
Wenn ein Projekt vom Kurs abkommt, handle schnell, indem du hilfst, Hindernisse im Team zu beseitigen oder Prioritäten neu zu setzen. Es ist in Ordnung, Aufgaben zu pausieren, wenn sie gerade nicht oberste Priorität haben. Lege einfach ein Datum für die Neubewertung fest.
Erkenntnisse:
Teile deine bisherigen Erkenntnisse aus dem Projekt. Diese können sowohl deinem direkten Team als auch anderen zugutekommen, die in ähnlichen Bereichen arbeiten.
- Was hättest du gerne gewusst, als du mit diesem Projekt angefangen hast?
- Welchen Rat würdest du jemandem geben, der vor einer ähnlichen Herausforderung steht?
TIPP: Sei transparent
Kontext zu Entscheidungen, Risiken und Erkenntnissen zu teilen hilft sowohl deinem direkten Team als auch anderen, die in ähnlichen Bereichen arbeiten. Teile den Stakeholdern die Lösungen mit, die du bisher in Betracht gezogen hast, wo du auf Hindernisse stößt, welche nächsten Schritte anstehen und welche spezifische Hilfe du benötigst – auch wenn es nur darum geht, herauszufinden, was als Nächstes zu tun ist.
3. Projektstatus und Fälligkeitsdatum aktualisieren
Geschätzte Dauer: 1 Minute
Kennzeichne den Status deines Projekts in deinem Projektmanagementsystem genau (z. B. "Planmäßig", "Gefährdet" oder "Nicht planmäßig") und füge die grundlegenden Updates aus Schritt 1 hinzu.
Wenn Deadlines angepasst werden müssen, nimm Änderungen vor und erkläre warum. (Falls die Zeitleiste einen langen Zeitraum umfasst, solltest du die Aufgaben in Phasen strukturieren, um sie besser verfolgen zu können.)
TIPP: Fasse dich kurz
Die meisten Projektmanagement-Tools haben eine Zeichenbeschränkung für Status-Updates. Auch wenn das bei dir nicht der Fall ist, halte die Nachricht so kurz wie möglich, klar und direkt, damit andere sie schnell verstehen und Maßnahmen ergreifen können.
4. Kommentare mit Details hinzufügen
Geschätzte Dauer: 1 Minute
Füge schließlich alle anderen relevanten Informationen hinzu, wie z. B. die Entscheidungen, Risiken und Erkenntnisse aus Schritt 2.
Aufmerksamkeit ist knapp und fragil, daher solltest du deine Kommentare kurz und prägnant halten, damit sie von möglichst vielen Personen gelesen und verstanden werden. Eine prägnante Überschrift und 1–3 Sätze helfen einer beschäftigten Person, schnell zu verstehen, worum es geht, warum es für sie wichtig ist und was du von ihr brauchst. (Wenn du Feedback von Stakeholdern benötigst, tagge sie und gib klare Anweisungen dazu, was du brauchst und bis wann.)
Du kannst dieser kurzen Zusammenfassung zusätzliche Details in klar beschrifteten Abschnitten hinzufügen (z. B. "Weitere Informationen", Anhänge, erweiterbare Notizen, verknüpfte Seiten usw.). Damit unterstützt du Personen, die Nuancen wünschen oder benötigen, und respektierst gleichzeitig die Zeit und Belastung aller.
Wenn dein Projektmanagementtool nicht in das Kommunikationstool deines Teams integriert ist (z. B. Jira und Slack), solltest du das Update auch im Kommunikationskanal deines Teams veröffentlichen.
TIPP: Integriere deine Tools
Integriere nach Möglichkeit dein Projektmanagementsystem und dein Kommunikationstool (z. B. Atlassian Home und Slack), damit Updates, die im Projektmanagementsystem vorgenommen werden, automatisch im Kommunikationskanal veröffentlicht werden.
Nachbereitung
Updates in deinem Kalender planen
Plane jeden Freitag ein paar Minuten ein, um dein Update zu erstellen. Brauchst du zusätzliche Verbindlichkeit? Probiere das Spiel Virtuelles Coworking aus, um sicherzustellen, dass du deine Updates jede Woche schreibst.
Abwandlungen
Wöchentliche Team-Updates
Feiere Fortschritte, teile Informationen und steigere die Leistung – ohne Meetings.
Hast du noch Fragen?
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