Lagebesprechung zum Thema Teamchat:

Wie es aktuell um die Kommunikation am Arbeitsplatz steht

Lagebesprechung

Der Teamchat wird immer wichtiger, ist aber auch mit unvorhergesehenen Herausforderungen verbunden. In diesem Leitfaden zum Thema Teamchat erfährst du, worauf du achten solltest.

Die folgenden Begriffe sind dir sicher nicht fremd: Gruppenchat, nachrichtenbasierte Plattform, Teamkommunikationstool, gemeinschaftlicher Arbeitsbereich, Technologie für die Teamzusammenarbeit usw. Unabhängig von der Bezeichnung ist das Ziel doch immer das gleiche: Teams in Echtzeit zusammenzubringen.

Gruppenchat

Der Teamchat – für diese Bezeichnung haben wir uns entschieden – wird für manche unverzichtbar, andere stellen jedoch seine Effektivität infrage. Macht der Teamchat uns produktiver oder bremst er uns aus?

Um dieser Sache auf den Grund zu gehen, haben wir rund 1.300 Personen befragt, die ein Tool für Teamchats nutzen, um uns so ein Bild davon zu machen, wie sich der Teamchat wirklich auf die Produktivität am Arbeitsplatz auswirkt.

Das war sehr aufschlussreich und glücklicherweise haben wir jetzt auch ermutigende Antworten.

Zusätzlich zu unserer Umfrage haben wir auch ungezwungene Gespräche mit verschiedensten Mitarbeiter geführt – also Mitarbeiter mit unterschiedlichen Rollen, aus verschiedenen Unternehmen und auf unterschiedlichen Hierarchieebenen.

Folgendes solltest du wissen

Der Teamchat ist nicht zu vernachlässigen: Klammheimlich verändert er unsere Arbeitsweise

Die moderne Belegschaft ist vielfältiger und nutzt mehr digitale Technologie als jemals zuvor. Auch das klassische Arbeitsmodell mit festen Arbeitszeiten von 9 bis 17 Uhr scheint längst überholt. Heute ist eine reibungslose Kommunikation von entscheidender Bedeutung, um produktiv zu sein, Wissen weiterzugeben und sich zu einigen. Tools für Teamchats machen diese Art von Echtzeitkommunikation möglich.

42 %

der Unternehmen nutzen Tools für die Zusammenarbeit.


Und noch mehr möchten sie in Zukunft implementieren.1

Der Arbeitsplatz verändert sich – wir sind zusammen produktiver

Damals

Geschlossene Systeme

Alte Kommunikationstools wie das Fax, Telefon oder E-Mails schränken uns ein. Sie sind zwar hilfreich für die individuelle Produktivität, eignen sich aber nicht für einen gemeinsamen Arbeitskontext.

Fax Telefon E-Mails
Jetzt

Offene Kommunikationsplattformen

Die Kommunikation sieht heute ganz anders aus. Durch die Kommunikation und Zusammenarbeit in Echtzeit wird ein umfassender gemeinsamer Kontext für lokale und verteilte Teams sichergestellt.

Offene Kommunikation

Arbeit hat nichts mehr

9 bis 5

mit dem klassischen, längst überholten Modell mit festen Arbeitszeiten zu tun.

Was spricht für den Teamchat?

Die Teams von heute können ihre Arbeit dadurch gemeinsam voranbringen

Mitarbeiter, die ein Tool für Teamchats nutzen, messen diesem im Hinblick auf das Vorankommen bei der Arbeit, den Austausch von Informationen und die Verbundenheit mit ihren Kollegen eine entscheidende Bedeutung bei.

Die Auswirkungen des Chats

Durch den Teamchat fühlen sich Mitarbeiter

Verbundener

Effizienter

Produktiver

Auf Twitter teilen

Mitarbeiter, die ein Tool für Teamchats nutzen:

Sie sind der Ansicht, dass das Tool von entscheidender Bedeutung ist, um bei der Arbeit voranzukommen, Informationen auszutauschen und sich mit ihren Kollegen verbunden zu fühlen.

Doch es ist nicht perfekt

Der Teamchat ist mit ganz eigenen Herausforderungen verbunden (und das sind nicht die, an die du jetzt vielleicht denkst!)

Viele Organisationen befürchten, dass ein Tool für die Kommunikation am Arbeitsplatz womöglich für Zwecke verwendet wird, die nichts mit der Arbeit zu tun haben, und dadurch die Produktivität beeinträchtigt wird. Wir haben aber festgestellt, dass diese Tools vor allem zu Überarbeitung führen können:

Ununterbrochene Verfügbarkeit

40 % der Befragten gaben an, dass durch die Verwendung des Chats auf der Arbeit die Erwartung ihrer Kollegen, dass sie ständig verfügbar sind, deutlich gestiegen ist.

Erwartung der Unmittelbarkeit

42 % der Befragten überprüfen "ständig" ihr Chattool und 78 % haben das Gefühl, im Chat immer verfügbar sein zu müssen.

Immer im Dienst

6 von 10 Chatnutzern (60 %) beantworten auch Nachrichten, die sie nach Feierabend erhalten.

Erdrückend

77 % der Befragten erhalten stündlich mehrere Nachrichten im Chat.

Zu viele Tools

Mitarbeiter verwenden im Durchschnitt 4,5 digitale Tools für die Kommunikation mit Kollegen. Eigenen Angaben zufolge haben sie nur wenige Informationen dazu, welche Tools in unterschiedlichen Situationen verwendet werden sollen.

Überarbeitung ist Fakt

Haben das Gefühl, unter einem extremen Druck zu stehen, immer verfügbar zu sein

Haben das Gefühl, unter einem gewissen Druck zu stehen, immer verfügbar zu sein

Sagen, dass sie den Chat ständig überprüfen

Beantworten auch Nachrichten, die sie nach Feierabend erhalten

Erhalten stündlich mehrere Nachrichten

Auf Twitter teilen
Pings Klingeln Laute

Pings, Klingeln, Laute, Vibrationsalarme, Banner, Badges, Blinklichter.

Wir habe das Gefühl, immer antworten und immer da und verfügbar sein zu müssen. Und genau das erwarten wir auch von anderen.

Was sollen Teams nun tun?

Die Lösung für den Arbeitsplatz mit ununterbrochener Verfügbarkeit: Signale senden und Grenzen setzen

Scheinbar ist das, was einige als störend empfinden, für andere das Optimum in puncto Kommunikation. Remote-Mitarbeiter gaben an, dass Pings und Klingellaute ein willkommener Ersatz für das Treiben am regulären Arbeitsplatz sind.

Das war ein Aha-Moment:

Eureka!Uns ist klar geworden, was Mitarbeiter sich bei der Kommunikation am Arbeitsplatz wirklich wünschen, nämlich Verbundenheit, sodass individuelle Arbeitsweisen besser zum Ausdruck kommen können.

Unsere Umfrage hat gezeigt, dass Mitarbeiter sich stärker verbunden, produktiver und hochmotiviert fühlen, wenn ihre Kollegen ihre Arbeitspräferenzen kennen. 39 % gaben an, dass sie an einem gewöhnlichen Arbeitstag mehr erledigen können, wenn ihre Arbeitsweise bekannt ist, und 20 % fühlen sich weniger gestresst und sind weniger besorgt, eine Nachricht zu verpassen.

Es hat sich herausgestellt, dass die Lösung des Problems störender Kommunikation tiefer begraben liegt, als für gewöhnlich angesprochen wird.

Mitarbeiter möchten Teamkollegen frei mitteilen können, wie die Interaktion mit ihnen aussehen soll, und wünschen sich die nötigen Tools, um klare Signale senden und Grenzen setzen zu können.

Umfrageergebnisse

Nutzer, deren Kollegen ihren Chatstil kennen:

54
%

Haben ein stärkeres Gefühl der Verbundenheit mit ihren Kollegen

51 %

Fühlen sich produktiver

41 %

Fühlen sich hochmotiviert

Auf Twitter teilen
Gesichter
Eine verstärkte oKommunikationo
über unsere Arbeitsweise führt zu
stärkerer oVerbundenheit
Schaffung einer eigenen Arbeitskultur

Dein Leitfaden für mehr Zufriedenheit und Aufmerksamkeit am Arbeitsplatz

Diese Erkenntnisse betreffen sowohl Vorgehensweisen als auch Tools – doch das Nonplusultra ist ein Tool, das bessere Vorgehensweisen fördert. Wir haben herausgefunden, dass sich Nutzer durch die Kenntnis individueller Arbeitsweisen entspannter und verbundener fühlen. Ergänzt man dies noch um spezifische Richtlinien, können auch andere Unsicherheiten ausgeräumt werden.

81 %
Die meisten Mitarbeiter haben zumindest ein gewisses Interesse daran, hinsichtlich der Verwendung von Chattools klare Richtlinien von ihrem Unternehmen zu erhalten.

Hier sind 5 Richtlinien für den Anfang – direkt aus dem Playbook unseres Teams:

Uhr

Jeder muss seine Grenzen festlegen und kommunizieren

Deine Kollegen sollten dir ohne Weiteres eine Nachricht schicken können. Du musst dir die Zeit nehmen, sie wissen zu lassen, dass du nicht verfügbar oder weg bist.

Pizza

Nicht arbeitsbezogene Gespräche sorgen für stärkere und effizientere Teams

Wenn Kollegen sich untereinander kennen, arbeiten sie besser zusammen.

Offenes Schloss

Klarheit durch Offenheit

Wenn du deinen Kollegen genauer mitteilst, was du gerade tust, fühlen sie sich beruhigt. Teile deinen Teammitgliedern mit, dass du von zu Hause arbeitest, nicht im Büro bist oder dich voll auf etwas konzentrieren musst.

Hupe

Unterschiedliche Kommunikationsstile müssen anerkannt und angenommen werden

Es ist für jeden von Vorteil, wenn individuelle Arbeitsstile und Chatpräferenzen im Team bekannt sind. So können die Erwartungen und Verfügbarkeit geklärt werden.

Ziel

Kommuniziere den vorgesehenen Zweck für jedes deiner Kommunikationstools

Es kann gut sein, dass du 4 bis 5 Tools für die Kommunikation mit deinen Kollegen nutzt. Daher ist es wichtig, zu kommunizieren, welche Plattform in bestimmten Situationen verwendet werden soll. So kann sichergestellt werden, dass Gespräche bewusster und themenbezogener sind.

Kommunikation

Die Alternative: eine integrierte Kommunikationsplattform

Um in puncto Teamproduktivität wirklich etwas zu bewirken, solltest du eine Plattform in Betracht ziehen, bei der alle Tag für Tag verwendeten Tools integriert sind. Eine solche Plattform bietet integrierte Funktionen, die über das Senden und Empfangen von Nachrichten hinausgehen, sodass als Team mehr erreicht werden kann.

Denk immer daran, dass neue Vorgehensweisen nicht von heute auf morgen perfekt umgesetzt werden können. Sei wachstumsorientiert, experimentiere und probier neue Dinge aus. Interagiere mit deinen Teamkollegen und führ offene Gespräche bezüglich Arbeitsweisen und Kommunikationsstilen. Mit dem richtigen Tool und konsistenten, zuverlässigen Vorgehensweisen können sowohl lokale als auch verteilte Teams von der heutigen Art und Weise der Kommunikation am Arbeitsplatz profitieren.

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Neue Vorgehensweisen brauchen Zeit

Mit dem richtigen Tool und konsistenten, zuverlässigen Vorgehensweisen

können sowohl lokale als auch verteilte Teams von der Art und Weise der heutigen Kommunikation am Arbeitsplatz profitieren.

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