Ein Leitfaden zum Konfigurationsmanagement von IT-Assets und Services

Before you start, this guide covers:

  • What asset and service configuration management means for IT infrastructure and Operations, including the service side of asset management.

  • The scope of asset and service configuration management: Why managing the full lifecycle of hardware, software, and cloud assets is critical for IT infrastructure and operations.

  • Strategic visibility: How connecting assets, configuration data, and service context reduces operational risk and speeds up incident resolution.

  • Building a service-centric CMDB: How to use Assets and hardware asset management (HAM) templates to create a relational database for your IT environment.

  • Operational trust: Using Assets Data Manager to reconcile fragmented data from discovery tools and spreadsheets into a single source of truth.

  • Practical walkthrough: A step-by-step example of managing IT requests with full operational visibility and automation.

Service Collection products referenced: Jira Service Management, Assets, Customer Service Collection, Rovo

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Konfigurationsmanagement von IT-Assets und Services mit besserem Servicekontext

IT- und Operations-Teams sind auf genaue und zuverlässige Asset-Daten, einen klaren Servicekontext und automatisierte Workflows angewiesen, damit der Geschäftsbetrieb reibungslos läuft. Deshalb ist das IT-Asset- und Service-Konfigurationsmanagement für IT-Infrastruktur-, Operations- und Servicedesk-Teams so wichtig: Es verknüpft Hardware, Software, Services, Verantwortliche und Abhängigkeiten, sodass Teams die Auswirkungen auf das Geschäft abschätzen, schneller auf Vorfälle reagieren, betriebliche Risiken verringern und fundierte Entscheidungen treffen können.

Wenn diese Informationen über Tabellen und nicht verbundene Tools verstreut sind, verlieren Teams Zeit, übersehen Risikosignale und tun sich schwer, schnell zu reagieren.

Asset- und Service-Konfigurationsmanagement führt diese Elemente für IT- und Operations-Teams zusammen. Mit den Apps der Service Collection, Assets und Jira Service Management können Teams Assets und Service-Konfigurationselemente nachverfolgen und mit beliebigen Vorgängen wie Anfragen, Vorfällen, Änderungen, Projekten, Aufgaben und mehr verknüpfen. Das ist entscheidend, um zu verstehen, wie Services unterstützt werden und Automatisierung nutzen, damit Aufgaben mit dem richtigen Kontext weiterlaufen.

IT-Asset- und Servicekonfigurationsmanagement

IT-Asset- und Service-Konfigurationsmanagement (eine Kombination aus Service-Asset-Management und Konfigurationsmanagement) ist ein Prozess, der sicherstellt, dass die für die Bereitstellung von Services erforderlichen Assets ordnungsgemäß kontrolliert werden und dass genaue, zuverlässige Informationen über diese Assets zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort verfügbar sind.

Genauer gesagt hat der Prozess zwei miteinander verknüpfte Ziele:

  • Service Asset-Management erfasst und verwaltet den Lebenszyklus von Service-Assets (Konfigurationselementen) mit finanziellem Wert oder solchen, die nachverfolgt werden müssen – von der Beschaffung bis zur Entsorgung.

  • Konfigurationsmanagement verwaltet Informationen zu Konfigurationselementen (CIs), also den Komponenten, die für die Bereitstellung eines IT-Service erforderlich sind, einschließlich ihrer Beziehungen und Abhängigkeiten, die in einem Konfigurationsmanagementsystem (CMS) bzw. einer Konfigurationsmanagementdatenbank (CMDB) erfasst werden.

Asset-Management ist die Praxis, Support-, Änderungs- und Betriebsworkflows mithilfe vertrauenswürdiger Daten zu Assets, Konfigurationselementen und den Services, die sie unterstützen, zu verwalten.

Das Ziel von Atlassian für Assets ist es, eine einzige, präzise Übersicht über diese Elemente zu schaffen: was sie sind, wo sie sich befinden, wer sie nutzt, wie sie konfiguriert sind, wie viel sie kosten und wie sie sich im Laufe der Zeit verändern. Anhand dieser Übersicht treffen Teams bessere Entscheidungen und senken Kosten und Risiken.

Die Architekturebenen und der Wert des Konfigurationsmanagements von IT-Assets und -Services.

Was ist IT-Asset-Management?

IT-Asset-Management (ITAM)ist die Gesamtheit der Geschäftspraktiken, die Finanz-, Vertrags- und Inventarfunktionen integriert, um den gesamten Lebenszyklus von IT-Assets zu verwalten – von der Beschaffung bis zur Entsorgung. Dadurch wird sichergestellt, dass IT-Ressourcen effizient, sicher und kostengünstig genutzt werden. Das bezieht sich sowohl auf Hardware als auch auf Software.

IT-Asset-Management (ITAM) ist der Oberbegriff für Hardware-Asset-Management (HAM), Software-Asset-Management (SAM) und zugehörige Daten wie Verträge, Anbieter und manchmal Services.

Wenn von IT-Asset-Management (ITAM) die Rede ist, ist damit in der Regel die auf IT ausgerichtete Asset-Verwaltung gemeint, die üblicherweise in HAM und SAM unterteilt wird – mit demselben Ziel: Assets zu verstehen und zu kontrollieren, um den Wert zu maximieren und gleichzeitig Kosten und Risiken zu minimieren.

Wenn andere, nicht IT-bezogene Ressourcen – Beschaffung, Facility Management, Sicherheit, Verträge – einbezogen werden, können die Services des Unternehmens in einem System konsolidiert werden.

Man kann sich HAM und SAM als Muskeln vorstellen; ITAM ist dann das Nervensystem, das sie im gesamten Unternehmen koordiniert.

Formeller ausgedrückt umfasst Asset-Management in der Regel Folgendes:

  • Assets ermitteln (ein Inventar oder CMDB/Asset-Register erstellen und pflegen).

  • Den Lebenszyklus jedes Assets von Daten-Anfrage → Kauf → Deployment → Umzüge/Änderungen → Reparatur → Ausmusterung/Entsorgung nachverfolgen.

  • Sicherstellen, dass Assets effizient genutzt werden (Shelfware, doppelte Tools, nicht zugewiesene Geräte sowie Über- oder Unterlizenzierung vermeiden).

  • Finanzielle Aspekte verwalten, zum Beispiel Abschreibungen, Verlängerungen, Garantien und Vertragsbedingungen.

  • Risiken reduzieren durch Klarheit darüber, was sich in deiner Umgebung befindet – für Sicherheits-, Compliance- und Audit-Zwecke.

Zusammen schaffen diese Praktiken eine zentrale, betriebsbereite Aufzeichnung der IT-Umgebung einer Organisation, die allgemein als Konfigurationsmanagement-Datenbank (CMDB) bezeichnet wird. Anders als eine einfache Liste in einer Tabellenkalkulation erfasst eine CMDB die Assets einer Organisation, auch als Konfigurationselemente (CIs) bezeichnet, und ihre Beziehungen zueinander und zeigt, wie Hardware, Software und Services zur Unterstützung des Geschäftsbetriebs voneinander abhängen.

Eine CMDB kann CIs wie Hardware, Software, Lizenzen, Anwendungen, Cloud-Ressourcen, Verträge, Standorte, Anbieter, Mitarbeiter und Unternehmensservices enthalten und die Beziehungen zwischen ihnen verknüpfen.

Es ist der Unterschied zwischen dem Wissen, dass dir ein Server gehört, und dem Verständnis dafür, welche Unternehmensservices davon abhängen, wer ihn unterstützt, was sich vor Kurzem geändert hat und was nicht mehr funktioniert, wenn er ausfällt.

Assets bietet Teams, die mit Jira Service Management arbeiten, ein flexibles Datenmanagement und ein Asset-Repository, das sich direkt mit Service-Workflows verbinden lässt.

IT-Asset-Management: Du kennst deine Assets, kontrollierst die Kosten und kannst so Risiken minimieren.

Atlassians struktureller Vorteil

Unser Asset-Management-System ist kein eigenständiges IT-Asset- oder Datenmanagement-Tool. Es ist nativ in Atlassians Plattform und Teamwork Graph eingebettet, mit den Tools verbunden, die IT-, Ops- und Business-Teams bereits nutzen, und stellt Asset-Kontext genau zum richtigen Zeitpunkt dort bereit, wo er gebraucht wird. Der Atlassian Teamwork Graph ist auf der gesamten Plattform der native Ausgangspunkt für KI. Daher ist Assets mehr als nur ein Tool zur Nachverfolgung; es ist die vertrauenswürdige Datengrundlage, die KI nutzbar macht, und deine KI ist nur so gut wie die Daten, auf denen sie läuft.

Zuordnung von Asset- und Konfigurationselementen: Umfassende Zuordnung für eine breitere Auswirkungsanalyse.

Warum IT-Asset-Management für Infrastruktur, Operations und Service Desks wichtig ist

Service-Desk- und Operations-Teams brauchen mehr als eine gemeinsame Liste oder Systeme mit Geräten als Lösung für ihr IT-Asset-Management. Sie brauchen ein nutzbares zentrales Erfassungssystem, das die tägliche Arbeit und Entscheidungsfindung unterstützt.

Effektives ITAM hilft dir, Schatten-IT zu beseitigen, indem es Transparenz über alle nicht autorisierten Software- und Hardware-Ressourcen schafft.

  • Anfragen schneller lösen: Supportmitarbeiter können das Gerät, die Software, den Service, den Besitzer und frühere Vorgänge sehen, die mit einer Anfrage verknüpft sind.

  • Incident Response verbessern: Teams können während eines Ausfalls schnell betroffene Services, unterstützende Infrastruktur und wahrscheinliche Verantwortliche identifizieren.

  • Betriebsrisiken reduzieren: Eine verbesserte Transparenz der Konfiguration hilft Teams, die Auswirkungen von Änderungen zu beurteilen, bevor sie Aktualisierungen vornehmen.

  • Lifecycle-Management stärken: Teams können Bestand, Nutzung, Garantiestatus, Eigentümerschaft, End-of-Life und Asset-Status an einem zentralen Ort nachverfolgen.

  • Eine zuverlässigere Informationsquelle schaffen: Assets Data Manager unterstützt dich dabei, vertrauenswürdige Daten aus mehreren Systemen aufzunehmen, zu transformieren, zu bereinigen, zu normalisieren, abzugleichen und zu pflegen, damit deine Daten vollständig, aktuell und korrekt sind.

  • Audit- und Compliance-Anforderungen unterstützen: Teams können klarere Aufzeichnungen darüber führen, welche Assets vorhanden sind, wie sie verwendet werden und welche Services sie unterstützen.

  • Kosten optimieren: Verwende präzise Asset-Daten, um wenig genutzte Hardware und Software zu ermitteln, unnötige Käufe und Verlängerungen zu reduzieren und bessere Entscheidungen zum Lebenszyklus zu treffen.

Wie Assets und Jira Service Management asset-zentrierte Abläufe unterstützen

Mithilfe von Assets und Jira Service Management aus der Service Collection können IT-Infrastruktur- und Operations-Teams Aufgaben mit den zugrunde liegenden Assets und Konfigurationselementen verknüpfen, auf die es ankommt.

Anstatt Asset-Daten als separate Verwaltungsaufgabe zu behandeln, können Teams sie direkt in den Support, in operative Workflows und darüber hinaus einbinden, einschließlich der Verwaltung beliebiger Arten von Assets oder Konfigurationselementen für Anwendungentwicklung und Geschäftsteams.

Die Konfigurationsgrundlage für Assets und Services mit Assets aus der Service Collection schaffen

Assets fungiert als deine CMDB und stellt die Beziehungen zwischen IT-Komponenten und Geschäftsservices dar. Assets in der Service Collection ermöglicht es Teams, Objektschemata für die Dinge zu erstellen, die sie verfolgen müssen – von Laptops und Mobilgeräten bis hin zu Servern, Anwendungen, Ausstattung, Anbietern und Mitarbeitern.

Teams können auch Beziehungen zwischen Objekten modellieren und zuordnen, um eine stärker servicezentrierte Ansicht der Umgebung zu erstellen. Mit Service Collection Assets kannst du unser vorkonfiguriertes Common Data Model, Hardware Asset Management, Integration und die Datenebene für den Datenabgleich für erweitertes Datenmanagement nutzen.

Zum Beispiel kann ein Unternehmensservice mit unterstützenden Anwendungen, Cloud-Ressourcen, Netzwerkgeräten und verantwortlichen Teams verknüpft werden. Diese Beziehungsdaten sind besonders wertvoll bei Vorfällen, Änderungen und Audits.

Best practice: start small with one or two high-value services or asset domains, then expand. A lean, service-centric model is easier to maintain and more useful than an overgrown inventory.

IT-Asset-Management-Dashboard: Vollständige Transparenz im Asset-Management für eine effiziente Servicebereitstellung, Auswirkungsanalyse und Kostenoptimierung.

Assets Discovery: Funktionsweise und erste Schritte

Assets Discovery ist ein Tool zum Scannen von Netzwerken, das automatisch mit deinem lokalen Netzwerk verbundene Hardware, Software und Konfigurationselemente erkennt und diese Daten in Assets in Jira Service Management importiert. Dazu gehören unter anderem Workstations, Server, virtuelle Maschinen, Netzwerkgeräte und installierte Anwendungen.

Das Discovery-Tool unterstützt sowohl agentenlose Scans – unter Verwendung von SSH für Linux/Unix und WMI für Windows – als auch agentenbasierte Scans für Geräte, die nicht immer online sind oder bei denen du eingehende Ports lieber nicht öffnen möchtest.

Wenn ein Scan ausgeführt wird, pingt es jede IP im konfigurierten Bereich an, meldet sich mit gespeicherten, AES-256-verschlüsselten Anmeldedaten bei erreichbaren Hosts an, führt benutzerdefinierbare Musterdateien aus, um Asset-Details zu extrahieren, und verpackt die Ergebnisse in eine XML-Datei, die an Assets übertragen wird.

Das Tool unterstützt auch zusätzliche Importtypen über das Cloud-Angebot hinaus, darunter Importe von Datenbanken (DB), LDAPs und Jira-Benutzern und -Gruppen.

Erste Schritte: Lade Assets Discovery aus dem Atlassian Marketplace herunter, installiere die App in Jira und lade das Discovery-Tool über Apps verwalten > Assets Discovery > Discovery-Download herunter.

Assets Discovery: Jedes Gerät in deinem Netzwerk, sichtbar und nachverfolgbar in Jira Service Management.

Schneller starten mit der Vorlage für das Hardware-Asset-Management

Die Vorlage für das Hardware-Asset-Management bietet IT-Teams einen praktischen Ausgangspunkt, um allgemeine Hardware-Assets und zugehörige Lebenszyklusdaten nachzuverfolgen. Anstatt alles von Grund auf neu zu entwerfen, können Teams eine vorgefertigte Struktur verwenden, um schnell ein zweckdienliches Schema zu erstellen.

Das ist besonders hilfreich für häufige Anwendungsfälle im IT-Betrieb wie:

  • Bestandsverfolgung von Laptops und Desktops

  • Offboarding und Onboarding von Mitarbeitern

  • Gerätezuweisung und Besitzverlauf

  • Garantie- und Aktualisierungsplanung

  • Workflows zur Triage von Hardwareproblemen und zum Austausch

  • Server, Netzwerkgeräte oder andere IT- und IoT-Komponenten

Vorlagen verkürzen die Einrichtungszeit und ermöglichen es Teams gleichzeitig, Objekttypen, Attribute und Beziehungen an ihre Umgebung anzupassen. Wenn du Vorlagen verwendest, kannst du in Zukunft auch von den Automatisierungen von Atlassian profitieren.

Hardware-Asset-Management: Verwalte den Lebenszyklus deiner Hardware, von der Beschaffung bis zur Ausmusterung, mit vollständiger Transparenz

Pro Tip

If you’re starting your asset and configuration journey, start with HAM. You can’t confidently know whether SAM is correct without the accurate number of HAM endpoints.

Assets Data Manager nutzen, um das Vertrauen in deine Daten zu stärken

Asset- und Konfigurationsmanagement-Workflows sind nur so gut wie die Daten, auf denen sie basieren. Assets Data Manager ist in den Tarifen Service Collection Premium und Enterprise verfügbar und unterstützt Teams bei der Umstellung auf die Aufnahme, Bereinigung und Abstimmung von Daten aus mehreren Quellen in eine zuverlässigere Informationsquelle.

Mit Assets Data Manager können Teams:

  • Daten aus verschiedenen Systemen zusammenführen

  • Duplikate, Lücken und Inkonsistenzen identifizieren und entfernen

  • Datensätze normalisieren und abgleichen, bevor sie sich auf nachgelagerte Workflows auswirken

  • Die Zuverlässigkeit bei Berichterstellung, Service-Zuordnung und operativen Entscheidungen verbessern

Das ist besonders nützlich für Operations-Teams, die Daten aus Beschaffungssystemen, Endpunkt-Tools, Discovery-Quellen, Cloud-Plattformen und internen Tabellen verwalten.

Assets Data Manager bietet vollständige, aktuelle und korrekte Asset-Daten, auf die du dich verlassen kannst.

Anfragen und Vorfälle mit den richtigen Assets verbinden

Jira Service Management ermöglicht es Teams, Anfragen, Vorfälle und andere Vorgänge direkt aus der Vorgangsansicht und dem Portal mit Assets-Objekten zu verknüpfen. Dadurch erhalten Supportmitarbeiter sofort den nötigen Kontext bei der Triage und Lösung.

Wenn zum Beispiel ein Mitarbeiter eine Anfrage für einen Laptop einreicht, kann das Supportteam das spezifische Asset, seinen Besitzer, das Kaufdatum, den Garantiestatus und alle zuvor verknüpften Vorgänge sehen. Wenn sich ein Vorfall auf einen Unternehmensservice auswirkt, können die Vorfallverantwortlichen die zugehörigen Konfigurationselemente und Abhängigkeiten schneller prüfen.

Endbenutzer-Asset: Sieh dir Informationen zu Endnutzern sowie alle zugehörigen Assets und CIs an und verwalte den Asset-Lebenszyklus.

Serviceorientierte Abläufe durch Konfigurationsbeziehungen unterstützen

Konfigurationsmanagement für Services geht über die Inventarisierung hinaus. Teams erfahren dadurch, wie Services von der Infrastruktur unterstützt werden und wie Komponenten miteinander zusammenhängen. Das führt zu einem Verständnis von Services, das besonders im operativen Betrieb hilfreich ist.

Wenn ein Datenbankserver ausfällt, brauchen Teams nicht nur den Serverdatensatz. Sie müssen wissen, welche Services davon abhängen, wem sie gehören, ob es aktive Vorfälle gibt und welche andere Infrastruktur ebenfalls betroffen sein könnte.

Diese vernetzte Ansicht sorgt dafür, dass Operations-Teams korrekt priorisieren und präziser kommunizieren können.

Vorfallmanagement: Servicebezogene Abläufe mit Assets- und CI-Beziehungen.

Updates und operative Workflows automatisieren

Mithilfe von Automatisierung kannst du Asset- und Konfigurationselemente auf dem neuesten Stand halten und die manuelle Ausführung von Vorgängen reduzieren. Teams können Automatisierungsregeln verwenden, um die Zuständigkeit zu aktualisieren, Benachrichtigungen auszulösen, Vorgänge zu erstellen oder auf Änderungen zu reagieren, die sich durch Discovery und Importe ergeben haben.

Häufige Beispiele sind:

  • Zuweisen eines Laptops an einen Mitarbeiter, wenn eine Anfrage genehmigt wird

  • Benachrichtigen von Teams, wenn Garantien oder Lizenzen bald ablaufen

  • Erstellen von Folge-Vorgängen, wenn eine Änderung in der Umgebung erkannt wird

  • Weiterleiten von Anfragen basierend auf dem ausgewählten Asset oder Service

Beispielanleitung: Von der Asset-Anfrage zur betrieblichen Effizienz

Hier ist ein praktisches Beispiel dafür, wie Asset-Management für IT-Infrastruktur- und Operations-Services in der Service Collection mit Assets und Jira Service Management funktionieren kann.

Szenario

Ein wachsendes Unternehmen möchte verbessern, wie es Anfragen nach Mitarbeiter-Laptops bearbeitet, zugewiesene Hardware nachverfolgt und aufgetretene Vorfälle unterstützt. Derzeit gehen Anfragen per Chat ein, die Zuständigkeit wird uneinheitlich nachverfolgt, und Asset-Daten sind kreuz und quer über Tabellen und Geräte verstreut.

Schritt 1: Das Asset-Modell einrichten

Das IT-Team verwendet die Vorlage für Hardware-Asset-Management, um ein Schema für Laptops, Zubehör, Mitarbeiter, Anbieter und Garantiezeiträume zu erstellen. Die Teammitglieder fügen Schlüsselattribute wie Seriennummer, Modell, zugeordneter Benutzer, zugewiesene Abteilung, Kaufdatum, Status und Garantieablaufdatum hinzu.

Sie beginnen auch damit, Beziehungen zwischen Mitarbeitern und zugewiesenen Geräten sichtbar zu machen.

Schritt 2: Daten bereinigen und konsolidieren

Das Team verwendet Assets Data Manager, um Daten aus Beschaffungsunterlagen, Endpunktmanagement-Tools und Alttabellen zusammenzuführen. Doppelte Datensätze werden identifiziert, fehlende Werte werden markiert und Datensätze werden abgeglichen, bevor sie im operativen Asset-Schema veröffentlicht werden.

Outcome: Instead of debating which shared spreadsheet or system is correct, the team now works from cleaner, integrated, and more consistent asset data.

Schritt 3: Assets mit Service-Workflows verbinden

Das Team fügt seinem Jira Service Management-Ticket Assets-Felder hinzu, damit Mitarbeitende bei der Übermittlung einer Anfrage ihren zugewiesenen Laptop auswählen oder darauf verweisen können. Supportmitarbeiter können jetzt ein Ticket öffnen und sofort den Gerätedatensatz und die zugehörige Historie sehen.

Bei einem Hardwareproblem kann der Supportmitarbeiter bestätigen, ob für das Gerät noch Garantie besteht, prüfen, ob ähnliche Vorfälle aufgetreten sind, und entscheiden, ob das Problem behoben, das Gerät repariert oder ersetzt werden soll.

Schritt 4: KI und Automatisierung nutzen, um den manuellen Aufwand zu reduzieren

Wenn eine Anfrage zum Onboarding neuer Mitarbeiter genehmigt wird, weist die Automatisierung einen verfügbaren Laptop zu, aktualisiert das Benutzerfeld für die Zuweisung und zeigt an, dass der Auftrag erfüllt wurde. Wenn sich das Garantieende nähert, erstellt die Automatisierung eine Prüfaufgabe für das IT Operations-Team.

Schritt 5: Geschäftliche Auswirkungen reduzieren und Kosten optimieren

Mit genauen Asset-Beziehungen und Lebenszyklusdaten kann das Team betroffene Services schnell identifizieren, die richtige Reaktion priorisieren und die Auswirkungen auf das Unternehmen verringern, wenn Vorfälle auftreten. Durch die Wiederverwendung verfügbarer Geräte, das Vermeiden unnötiger Käufe und Verlängerungen und die Planung von Ersatz auf Grundlage tatsächlicher Nutzungs- und Garantiedaten kann das Team die Kosten optimieren und gleichzeitig einen zuverlässigen Service aufrechterhalten.

Umsetzung in der Praxis

Phase

Aufgaben des Teams

Betrieblicher Wert

Schema einrichten

Mithilfe der Asset-Management-Vorlage zentrale Objekte und Attribute definieren

Schnellere Wertschöpfung mit weniger Designaufwand

Datenqualität verbessern

Assets Data Manager verwenden, um Eingaben aus mehreren Systemen abzugleichen

Mehr Vertrauen in Asset- und Konfigurationsdaten

Verbindungen mit Anfragen herstellen

Assets direkt mit Jira Service Management-Tickets verknüpfen

Bessere Triage und schnellere Lösung

Aufgaben im Rahmen des Lebenszyklus automatisieren

Verantwortung für Updates übernehmen, Teams benachrichtigen und automatisch Folgevorgänge erstellen

Geringerer manueller Aufwand und weniger übersehene Schritte

Servicebeziehungen modellieren

Services Konfigurationselementen zuordnen

Klarere Auswirkungsanalyse während Vorfällen und Änderungen

Ansatz für die Implementierung

Wenn du diese Funktion zum ersten Mal erstellst, funktioniert ein schrittweiser Ansatz in der Regel am besten.

  1. Beginne mit einer kleinen, hochwertigen Domain wie Mitarbeiterhardware oder einem kritischen Unternehmensservice.

  2. Verwende eine Vorlage wie Hardware-Asset-Management, um die Einrichtung zu beschleunigen.

  3. Importiere Daten und gleiche sie ab, bevor du das Modell zu umfangreich skalierst.

  4. Nimm Kontext in Anfrage- und Vorfall-Workflows auf, wo er am meisten Zeit spart.

  5. Integriere Automatisierung für Zuständigkeit, Nachverfolgung des Lebenszyklus und Benachrichtigungen.

  6. Erweitere Beziehungen schrittweise, um ein stärkeres Service-Konfigurationsmanagement zu unterstützen.

Good first milestone: make it easy for an agent to open a request and immediately answer what asset is involved, who owns it, what state it is in, and what actions should happen next.


Kunden-Spotlight: Riverty

Wir bauen in Jira Service Management eine zentrale Anlaufstelle für IT-Service und Beschaffung im gesamten Unternehmen auf und machen aus einem sehr langen Anfrageformular zwei einfache Fragen: Wer bist du und was brauchst du? Anhand einer Kennung, beispielsweise einer E-Mail-Adresse, einem Namen oder einer Unternehmens-ID, werden alle relevanten Informationen über eine Person aus unserer Backend-Datenbank abgerufen und dann mit unserem Hardwarebestand abgeglichen. Das beschleunigt den Service und bietet uns einen einheitlichen Prozess für alle Büros, mit standardisierter Kostenverfolgung durch die Integration mit Assets.

Alana Muirhead, Process & Service Quality Team Lead, Riverty


FAQ

Was ist IT-Asset-Management (ITAM)?

Durch das IT-Asset-Management (ITAM) wird sichergestellt, dass die Assets eines Unternehmens dokumentiert, bereitgestellt, gewartet, aktualisiert und schließlich stillgelegt werden. IT-Teams können dadurch den Wert von Hardware und Software maximieren und gleichzeitig Sicherheits- und Finanzrisiken minimieren.

Wie unterstützt eine Konfigurationsmanagement-Datenbank (CMDB) ITAM?

Eine CMDB verbessert ITAM, indem sie die Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen Assets nachverfolgt. Während ITAM dir sagt, was du besitzt, zeigt dir eine CMDB, wie diese Assets bestimmte Unternehmensservices unterstützen. Das ist entscheidend für das Vorfall- und Änderungsmanagement.

Wie können Supportmitarbeiter mithilfe von IT-Asset-Management Tickets schneller lösen?

Mit Asset Management und Jira Service Management können Supportmitarbeiter den Asset- und Servicekontext, den sie benötigen, direkt in der Anfrage oder im Vorfall anzeigen. Sie können schnell Details wie Zuständigkeit, Standort, Status innerhalb des Lebenszyklus, Garantie, zugehörige Services und Abhängigkeiten sehen, ohne das Tool zu wechseln. Durch das Verbinden von Assets-Daten mit Service-Workflows und Automatisierung können Teams Vorgänge weiterleiten, Folgeaktionen auslösen und Probleme schneller lösen – mit einer deutlicheren Ansicht davon, was betroffen ist und was als Nächstes zu tun ist.

Können Supportmitarbeiter von einem Ticket aus Asset-Objekte bearbeiten?

Ja, Assetinformationen können bei der Zuordnung zu Jira Service Management-Anfragen direkt im Ticket ausgefüllt und bearbeitet werden.

Mit welchen Cloud-zu-Cloud- und Discovery-Tools ist das ITAM der Atlassian Service Collection integriert?

Assets in der Service Collection erfasst Asset- und Konfigurationsdaten aus MDMs, Discovery-Tools, Cloud-Plattformen, Beschaffungssystemen und Tabellen. Dazu gehören auch Daten zu Geräten, Software, Zuständigkeit, Lebenszyklus, Garantie, Standort und Beziehungen.

Wie lange dauert es, bis Assets als Lösung für IT-Asset-Management eingerichtet und Wertschöpfung zu verzeichnen ist?

In der Regel amortisieren sich die IT-Asset-Management-Funktionen der Service Collection innerhalb von Tagen oder Wochen statt erst nach Monaten. Die Vorlage für Hardware-Asset-Management (HAM) bietet eine vorgefertigte, ITIL-konforme Grundlage für die Verwaltung allgemeiner Hardware- und Lebenszyklusdaten, damit du schnell loslegen und das Modell an deine Anforderungen anpassen kannst.

Welche Arten von Assets kann Assets ITAM verwalten?

Assets verwendet ein flexibles, schemaloses Objektmodell, mit dem du praktisch jeden Asset-Typ verwalten kannst. Atlassian nennt drei primäre Anwendungsbereiche:

  • IT-Infrastruktur und -Operations (HAM/SAM/CAM): Server, Laptops, Desktop-Computer, Mobilgeräte, Netzwerkgeräte (Switches, Router), Peripheriegeräte, virtuelle Maschinen, Cloud-Ressourcen, installierte Software, SaaS-Lizenzen, Verträge und Anbieter

  • App-Entwicklung: Unternehmensservicekatalog, Anwendungskatalog, Entwicklungs- und Testumgebungen, APIs und Codeabhängigkeiten

  • Unternehmensteams (Asset-Management in Unternehmen): Verträge, Fahrzeuge, medizinische Geräte, Telekommunikationskomponenten, Facility-Equipment, Personalunterlagen und mehr

Assets unterstützt auch die Nachverfolgung von Personen, Standorten und Organisationsstrukturen als Objekte und ermöglicht so eine vollständige serviceorientierte Zuordnung von Beziehungen. Für Discovery in Großunternehmen lassen sich Partner wie Lansweeper (für IT, OT, IoT und Cloud) und Flexera direkt einbinden, um Daten in der CMDB automatisch einzupflegen.

Wie kann ITAM zur Verbesserung der Lösungsquote beim ersten Kontakt und zur Reduzierung der MTTR beitragen?

Assets verbessert FCR und MTTR, indem vertrauenswürdiger Asset-Kontext direkt in JSM-Tickets angezeigt wird, ohne dass du das Tool wechseln musst. Wichtige Mechanismen:

  • Sofortiger Asset-Kontext in jedem Ticket: Supportmitarbeiter sehen Gerätebesitz, Konfiguration, Abhängigkeiten und Verlauf sofort, wenn ein Vorfall oder eine Anfrage geöffnet wird, sodass manuelles Suchen entfällt

  • Abhängigkeitszuordnung: Wenn etwas ausfällt, können Teams direkt sehen, was sonst noch betroffen ist, und die Ursache über Beziehungsdiagramme zurückverfolgen

  • Angereicherte Vorfälle über Discovery-Partner: Mit Lansweeper werden Vorfälle im Moment ihrer Erstellung automatisch mit betroffenen Geräten, installierter Software und Eigentümern angereichert.

  • Risikobewertung von Änderungen: Änderungsanfragen können anhand der realen Landschaft der betroffenen Assets und Services bewertet werden, wodurch das Ausmaß reduziert wird

Kann ITAM in Atlassian die Asset-Nachverfolgung und Berichterstellung automatisieren?

Ja. Automatisierung ist eine Kernfunktion und wird über Jira Automation-Regeln bereitgestellt, die Asset-Daten lesen und schreiben. Vorkonfigurierte und konfigurierbare Anwendungsfälle für die Automatisierung sind:

  • Zuweisen eines Geräts beim Onboarding von Mitarbeitern

  • Automatische Änderung des Asset-Status von "Auf Lager" zu "Wird verwendet"

  • Hinweis auf das Ablaufen der Garantie oder des Vertrags

  • Nach Asset-Typ oder Besitzer geordnete Weiterleitung von Anfragen

  • Auslösen von Stilllegungsaufgaben während des Offboarding

  • Benachrichtigungen zum Vertragsende und zum Garantieende

  • Auslöser für Nachbestellungen auf Grundlage von Lagerregeln

Welche Berichte und Analysen sind in Atlassians Assets ITAM verfügbar?

Assets-Dashboards sind für Tarife von Service Collection Premium und Enterprise verfügbar und bieten integrierte Dashboard-Vorlagen:

  • Serviceübersicht – aggregierte Ansichten von Anwendungen, Fähigkeiten, Unternehmensservices und Softwareservices

  • Objekte nach Attribut – zeigt, wie bestimmte Objekte und ihre Attribute miteinander in Beziehung stehen

  • Objekte nach Vorgang – zeigt, wie ein Objekt mit Jira-Vorgängen verknüpft ist

  • Objekte im Zeitverlauf – zeigt, wie sich Objekte im Zeitverlauf verändert haben

  • Attributanalyse – tiefgehende Analyse von Schemaattributen

Discover all Service Collection has to offer