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Homegate AG + Atlassian

Weniger Administration, mehr Innovation: Homegate AG startet dank Atlassian Cloud mit Hochgeschwindigkeit in die Zukunft


Homegate AG-Logo
Branche

Technologie

Standort

Schweiz

Unternehmensgröße:

125+

Benutzeranzahl:

125+

Solution Partner:

Die Zukunft im Visier

Das 2001 gegründete Immobilienportal Homegate AG ist heute der größte Immobilienmarktplatz der Schweiz und eines der führenden digitalen Unternehmen des Landes. Mit mehr als 110.000 gelisteten Immobilien und monatlich über 200 Millionen Seitenaufrufen ist die Website in der Schweiz die beliebteste Anlaufstelle für den Kauf und Verkauf sowie das Mieten und Vermieten von Immobilien.  

Diese Rolle als Branchenführer hat die Homegate AG vor allem durch ihr kompetentes Team, ihre auf Zusammenarbeit ausgelegte Arbeitsweise und ihr Innovationsbestreben erlangt. Als das Unternehmen wuchs, wurden allerdings immer mehr Ressourcen zur Verwaltung der Infrastruktur nötig. Allein für die Serverwartung mussten vier bis fünf Mitarbeiter abgestellt werden, und gelegentlich war während der Installation von Updates der Server nicht verfügbar. Außerdem hatten die Teammitglieder mit ihren taktisch relevanten Projekten so viel zu tun, dass ihnen kaum Zeit für strategische Initiativen oder ihre eigene berufliche Weiterentwicklung blieb. Um weiter wachsen zu können und sich den Ruf als Innovator der Branche zu bewahren, benötigte die Homegate AG eine bessere Lösung.

Durch den Wechsel zur Cloud können wir nun mit Hochgeschwindigkeit in die Zukunft starten und unseren Blick auf Innovationen richten.

Peter Grube

Softwareentwickler

"Wir entschieden, unsere lokalen Anwendungen in die Cloud zu verlagern, um uns ganz auf das Kerngeschäft von Homegate konzentrieren zu können. Wir wollen Homegate einfach nur weiterentwickeln und nicht noch mehr Geld in die Wartung unserer Systeme investieren", erklärt Softwareentwickler Peter Grube. "Externes Hosting wäre eine Möglichkeit gewesen, aber dafür hätten wir externen Anbietern Zugriff auf unsere Daten gewähren müssen. Letztlich fiel die Entscheidung also auf eine Verlagerung von Jira Software und Confluence in die Cloud."

Weniger Chaos, mehr Raum für Innovation

Mit beecom hatte die Homegate AG bereits einen bewährten Partner, der das Unternehmen zu den Lizenzen und Lösungen von Atlassian beriet. Es lag somit auf der Hand, beecom auch bei der Migration zu den Atlassian Cloud-Produkten um Unterstützung zu bitten. Grube meint dazu: "Warum hätten wir uns nach einem anderen Berater umsehen sollen, wo wir doch bereits so einen zuverlässigen Partner an unserer Seite hatten?"

Nachdem beecom seine Zusage für das neue Projekt erteilt hatte, arbeitete die Homegate AG mit Director of Technical Services Maurice Ray und seinem Team gemeinsam an der Planung zur Vorbereitung der Migration. Im Verlauf des nächsten Jahres räumten sie zusammen die Jira Software- und Confluence Server-Instanzen der Homegate AG auf und bereiteten die Migration vor. Grube übernahm die Abstimmung mit dem Führungsteam der Homegate AG, hielt das Team auf dem Laufenden und gestaltete die zeitlichen Abläufe so, dass die Umstellung möglichst reibungslos vonstatten gehen konnte.

Da Jira Software den Kern der Atlassian-Umgebung der Homegate AG bildete, begann das Team hier mit seiner Arbeit. Im ersten Schritt analysierte beecom die Add-on-Nutzung und die Cloud-Add-on-Verfügbarkeit, um nicht genutzte Jira Software-Apps zu entfernen und so die Instanzgröße und die laufenden Betriebskosten zu reduzieren. Danach wurde die Benutzerdatenbank bereinigt: beecom standardisierte die Benutzernamen, entfernte Duplikate, erstellte einen Proof of Concept und führte eine Teilmigration durch, um vor der eigentlichen Migration den Prozess zu validieren und Datentests durchzuführen. Abschließend erstellte beecom einen Cloud-Export von Jira Software, der in die Cloud hochgeladen werden konnte, sobald alles bereit war.

Als Nächstes wandten sich beecom und die Homegate AG Confluence zu, das Grube als "das zentrale Informationssystem und die zentrale Informationsquelle" des Unternehmens bezeichnet. Ähnlich wie bei Jira Software wurde zunächst eine Bereinigung durchgeführt. Hierfür und zur Vorbereitung der Migration nutzte das Team den Confluence Cloud Migration Assistant. 

Grube berichtet: "Zunächst hatten wir versucht, die Daten manuell vom Server zu exportieren und dann in die Cloud zu importieren. Das hat jedoch nicht richtig funktioniert, weil die Benutzer nicht korrekt zugewiesen waren. So sah es aus, als wären Seiten von Benutzern ohne Namen oder von gar keinem Benutzer erstellt worden." 

An diesem Punkt entdeckte das Team den Confluence Cloud Migration Assistant. "Als ich diese Lösung ausprobierte, war ich begeistert von ihrer Benutzerfreundlichkeit", erinnert sich Grube. "Man muss nur auswählen, was migriert werden soll. Wir führten einen Test mit einem kleinen Bereich durch, und alles wurde problemlos migriert. Die Benutzer waren richtig zugewiesen. Die Berechtigungen blieben erhalten. Es war einfach großartig!"

Sicheres, unkompliziertes Benutzermanagement mit Atlassian Access und Okta

Im Zuge der Vorbereitung auf die Migration von Jira Software und Confluence nutzte das Team auch die Chance, die Benutzerbereitstellung zu automatisieren, Single-Sign-On einzurichten und die Sicherheit durch Atlassian Access und die Zugriffsmanagementtechnologie Okta zu erhöhen.

"Zuvor mussten wir die Benutzer der einzelnen Plattformen manuell hinzufügen und entfernen und auch die Berechtigungen manuell verwalten. Bei diesem Prozess, der ein- oder zweimal pro Woche nötig war, gab es so viel zu bedenken: Wer benötigt Zugriff? Welche Berechtigungen werden benötigt? Welche Kontrollkästchen sollen aktiviert werden? Und so weiter", erläutert Grube. "Jetzt [mit Atlassian Access] erfolgt das Benutzermanagement automatisch und zentral."

Laut Grube hat die Integration von Okta und Atlassian Access nicht nur den Zugriff auf die von den Mitarbeitern täglich genutzten Systeme durch Single-Sign-On beschleunigt und vereinfacht, sondern dank Zwei-Faktor-Authentifizierung und erweitertem Passwortmanagement auch die Sicherheit positiv beeinflusst. Diese neuen Lösungen ersparen den Mitarbeitern mehrere Stunden Arbeit pro Woche und verringern die psychische Belastung. "So viel hat sich verbessert", so Grube. "Ich kann mir kaum noch vorstellen, wie wir vorher gearbeitet haben."

Große Vorteile, keine Kompromisse

Als Jira Software, Confluence, Atlassian Access und Okta einsatzbereit waren, konnten Grube und beecom den Startschuss für die eigentliche Migration geben. Die Zusammenarbeit und die sorgfältige Vorbereitung zahlten sich aus: Die Produktionsmigration verlief ohne Probleme und war innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen.

So viel hat sich [durch die Integration von Atlassian Access und Okta] verbessert. Ich kann mir kaum noch vorstellen, wie wir vorher gearbeitet haben.

Peter Grube

Softwareentwickler

Grube berichtet, der Prozess sei "relativ unkompliziert" gewesen, und die Mitarbeiter hätten sich schnell an die neue Lösung gewöhnt. "Ich denke, es war gut, die Umstellung so früh anzukündigen [und die Mitarbeiter damit vorzuwarnen]. Am Tag nach der Migration entzogen wir allen Benutzern den Zugriff auf die Server-Lösung, aktualisierten die Zugriffslinks für Jira Software und Confluence und baten alle, ab sofort die neue [Atlassian-Login-]Website statt der alten zu nutzen."  

Die reibungslose Migration und die schnelle Umstellung hatte die Homegate AG der präzisen Planung und der Partnerschaft mit beecom zu verdanken. "beecom half uns bei der Einrichtung der Lösungen und führte uns durch die einzelnen Schritte – von der Bereinigung über den Proof of Concept bis hin zur Migration. So konnte ich mich darauf verlassen, dass bei dem Prozess keine Daten verloren gehen."

Mit Hochgeschwindigkeit in die Zukunft

Seit der von beecom begleiteten Migration von Server zu Cloud haben sich die Kosten bei der Homegate AG um 15 Prozent reduziert, der Benutzerzugriff und das Onboarding von Benutzern wurden verbessert, und das Unternehmen hat Zeit und Energie für Innovationen gewonnen. 

Früher wurden bei der Homegate AG ein Mitarbeiter für Server-Updates, zwei bis drei für Jira Software- und Confluence-Updates und ein weiterer für Hardware-Updates benötigt. Diese Zeiten sind passé, wie Grube erklärt: "Das hat sich alles erledigt. Jetzt können sich die Mitarbeiter auf andere lokale Lösungen (die wir ebenfalls migrieren möchten), auf das Kerngeschäft von Homegate und auf ihre eigene berufliche Weiterentwicklung (beispielsweise die Einarbeitung in AWS) konzentrieren."

Grube ergänzt, die Umstellung auf Atlassian Cloud habe die Verfügbarkeit verbessert und das Risiko von Hacker-Angriffen auf die Server vor Ort verringert. Durch Single-Sign-On sparen die Mitarbeiter außerdem täglich einige Minuten Zeit beim Einloggen, die sie stattdessen für ihre eigentliche Arbeit nutzen können. 

Aus geschäftlicher Sicht sind natürlich die Ressourceneinsparungen, die erhöhte Sicherheit und die Leistungssteigerungen sehr wichtig, aber für das Team besteht die größte Veränderung darin, dass es durch die Atlassian Cloud-Produkte "den Kopf frei hat", wie Grube es formuliert. "Wir müssen uns keine Gedanken mehr darum machen, ob der Server zuverlässig läuft, ob genügend Kapazität vorhanden ist und ob wir optimal arbeiten. Wir können uns ganz auf Homegate konzentrieren, weil wir nicht mehr sämtliche Server und Instanzen im Blick behalten müssen."

Die neu gewonnene Zeit und geistige Kapazität möchte das Entwicklerteam für verschiedene bereits gestartete Projekte "der nächsten Generation" nutzen. Diese sollen den Workflow des Teams vereinfachen und ihm die Entwicklung noch besserer Informationen und Produkte für die Verbraucher in der Schweiz ermöglichen. "Wir verfolgen vor allem das Ziel, unsere Kunden aus der Schweiz bei Entscheidungen über Immobilien zu unterstützen – nicht nur bei der Suche nach einem Haus, sondern bei allem [im Zusammenhang mit Immobilien]", so Grube. "Durch den Wechsel zur Cloud und den Abschied von all den alten Systemen und Prozessen, die uns ausbremsten, können wir nun mit Hochgeschwindigkeit in die Zukunft starten und unseren Blick auf Innovationen richten."

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