Mit der Aufzeichnung nützlicher Produktdemos in Loom beginnen
Die wichtigsten Punkte
Jede Produktdemo braucht ein klar definiertes Ziel, eine bestimmte Zielgruppe und ein Format, das zur Phase des Betrachters in der Customer Journey passt.
Ein kurzes Skript oder eine Gliederung verhindert Abschweifungen und sorgt dafür, dass die Demo auf ein klares Lernziel und eine klare Handlungsaufforderung fokussiert bleibt.
Mit den Bildschirm- und Kameraaufzeichnungen von Loom kannst du ganz einfach eine Produktdemo erstellen, die sich persönlich anfühlt und bei Bedarf geteilt werden kann, sodass Walkthroughs nicht immer wieder live wiederholt werden müssen.
Die KI-gestützte Bearbeitung in Loom entfernt Füllwörter, erstellt Transkripte und optimiert Aufnahmen, damit alle im Team Demos in professioneller Qualität erstellen können.
In den besten Produktdemos wird ein Zusammenhang zwischen Funktionen und konkreten Problemen hergestellt. Sie zeigen Zuschauern genau, wie ein Tool in ihren Workflow passt und warum es ihre Zeit wert ist. Das ist der Unterschied zwischen Demos, die zum Handeln anregen, und solchen, die schon nach den ersten 30 Sekunden übersprungen werden.
Die Herausforderung, auf die die meisten Teams stoßen, ist Konsistenz. Eine Person zeichnet einen ausgefeilten Walkthrough auf, eine andere erstellt spontan etwas aus dem Stegreif, und eine dritte startet jedes Mal einen Anruf, wenn jemand eine Frage stellt. Wenn du eine Produktdemo mit einem wiederholbaren Prozess dahinter erstellst, erzielst du mit weniger Aufwand bessere Ergebnisse.
In diesem Leitfaden erfährst du, wie du mit Loom Produktvideos planst, aufnimmst, bearbeitest und teilst. Egal, ob du Demos für potenzielle oder neue Kunden aufzeichnest, mit diesen Schritten kannst du eine Produktdemo erstellen, die Ergebnisse erzielt.
So erstellst du kundenorientierte Produktdemos
Schritt 1. Definiere das Ziel der Produktdemo
Jede Produktdemo sollte mit einer einfachen Frage beginnen: Was soll der Zuschauer nach dem Ansehen tun? Diese Antwort prägt alles – von der Länge des Videos bis zu den Funktionen, die du hervorheben möchtest.
Identifiziere zuerst, welche Art von Produktdemo du erstellen möchtest. Hier sind die beiden gängigsten Formate:
Kurze Demo: Am besten geeignet, um eine einzelne Funktion, einen Workflow, einen Anwendungsfall oder ein Produkt-Update vorzustellen. Diese dauern in der Regel weniger als drei Minuten und sind ideal für potenzielle Kunden oder bestehende Benutzer, die einen schnellen Überblick brauchen.
Ausführliche Demo: Geeignet für tiefergehende Walkthroughs oder die Einarbeitung nach dem Kauf. Diese behandeln Schritt für Schritt einen größeren Funktionsumfang und dauern je nach Komplexität in der Regel fünf bis fünfzehn Minuten.
Sobald du dich für das Format entschieden hast, solltest du über die Zielgruppe nachdenken. Überlege, für wen die Demo gedacht ist und wo sich diese Personen in der Customer Journey befinden. Ein potenzieller Kunde, der dein Produkt evaluiert, braucht eine ganz andere Demo als jemand, der sich gerade registriert hat und sein Konto konfiguriert. Wenn du Umfang und Darstellung auf die Phase des Betrachters abstimmst, bleibt der Inhalt relevant.
Wenn du weitere Informationen dazu benötigst, wie du dein Team auf diese Art der Planung ausrichtest, sieh dir an, wie Loom die funktionsübergreifende Abstimmung in Markteinführungsteams unterstützt.
Schritt 2. Plane und strukturiere die Produktdemo
Aufnahmen ohne Plan führen in der Regel zu Abschweifungen, Wiederholungen und zu einer finalen Version, die doppelt so lang ist, wie sie sein müsste. Ein paar Minuten Vorbereitung, bevor du mit der Aufzeichnung beginnst, sparen dir Zeit und sorgen für eine deutlich präzisere Produktdemo.
Erstelle ein Skript oder eine schriftliche Gliederung, in der festgelegt ist, was deine Demo enthalten soll. Du musst nicht jedes Wort aufschreiben, aber du solltest eine klare Abfolge von Punkten haben, die du durchgehst. Das solltest du in deiner Vorbereitung abdecken:
Themen, die unbedingt behandelt werden müssen: Schreibe jede Funktion, jeden Workflow und jedes Konzept aus, die bzw. das die Demo abdecken muss. Wenn du diese Liste vor dir hast, bleibst du auf Kurs und vergisst keinen wichtigen Schritt.
Erkenntnisgewinn: Definiere, was Betrachter verstehen oder tun können sollten, nachdem sie die Demo angesehen haben. Wenn ein Abschnitt dieses Ergebnis nicht unterstützt, lass ihn weg.
Handlungsaufforderung: Schließe mit einer klaren, überzeugenden Handlungsaufforderung ab, die den Betrachtern genau vermittelt, was sie als Nächstes tun sollen. Das könnte das Starten einer kostenlosen Testversion, das Buchen eines Anrufs oder das Ansehen eines weiteren Videos einer Serie sein.
Stell dir die Struktur wie eine kurze Präsentation vor. Beginne mit dem Problem, stelle die Lösung vor und schließe mit dem nächsten Schritt ab.
Schritt 3. Nimm deine Produktdemo mit Loom klar und deutlich auf
Wenn dein Plan steht, öffne Loom und beginne mit der Aufzeichnung. Verwende Loom, um deinen Bildschirm, deine Kamera oder beides aufzuzeichnen, während du das Produkt Schritt für Schritt erläuterst. Die Kombination aus Bildschirm und Frontkamera fügt eine persönliche Note hinzu, die das Interesse der Zuschauer aufrechterhält.
Konzentriere dich auf reale Anwendungsfälle, statt jede Funktion durchzugehen, die auf dem Bildschirm zu sehen ist. Zeige, wie Aufgaben erledigt werden, nicht nur, wo sich die jeweiligen Schaltflächen befinden.
Mit Loom können Teams auch klare, ansprechende Produktdemos erstellen, die sich bei Bedarf teilen und ansehen lassen. Das bedeutet: weniger sich wiederholende Live-Walkthroughs und alle erhalten denselben Kontext, unabhängig davon, wann sie sich die Demo ansehen. Wenn du Inspiration für überzeugende Demos suchst, lies dir diese Top-Tipps für Produktdemos durch.
Schritt 4. Verwende die KI-gestützten Bearbeitungsfunktionen von Loom, um die Demo zu optimieren
Mit KI-Bearbeitungstools kannst du dein Video optimieren, ohne zu einem separaten Videoeditor wechseln oder komplexe Produktionssoftware erlernen zu müssen.
Nutze die KI-Tools von Loom, um Füllwörter zu entfernen, Pausen zu kürzen und die Aufnahme zu straffen, damit sie von Anfang bis Ende flüssig wirkt. Loom erstellt außerdem automatische Titel, Zusammenfassungen und Transkripte, die für mehr Klarheit sorgen und das Video später leichter auffindbar machen.
Mit Loom kann jeder im Team professionell wirkende Demo-Videos erstellen – ganz ohne Produktionskenntnisse oder teure Ausrüstung. Dank KI-gestützter Bearbeitung wird die mühsame Arbeit übernommen, und Funktionen wie KI-Avatare geben Teammitgliedern, die nicht gern vor der Kamera stehen, eine Möglichkeit, hochwertige Inhalte zu erstellen, ohne auf dem Bildschirm sein zu müssen.
Schritt 5. Teile die Demo und sammle asynchron Feedback
Bevor du eine Produktdemo an Kunden weitergibst, solltest du sie intern prüfen lassen. Teile den Loom-Link mit Stakeholdern, damit sie die Demo in ihrem eigenen Tempo ansehen und sich einbringen können, bevor etwas live geht.
Kommentare und Reaktionen mit Zeitstempel erleichtern es, auch ohne Meeting konkretes, umsetzbares Feedback vom Team zu erhalten. Ein Prüfer kann genau auf den Zeitpunkt verweisen, an dem etwas geändert werden muss. So entfällt das übliche Hin und Her per E-Mail oder Chat.
Diese Art der asynchronen Kommunikation ist ein großer Vorteil für verteilte Teams. Die asynchronen Video- und Kommentarfunktionen von Loom ermöglichen es Personen, Produktdemos dann zu prüfen, zu besprechen und sich dazu abzustimmen, wenn es in ihren Zeitplan passt. So werden Feedbackzyklen beschleunigt, ohne dass mehr Meetings nötig sind.
Mehr Informationen dazu, wie dies in der Praxis funktioniert, findest du, wenn du dir ansiehst, wie Teams mit Loom asynchrone Arbeitsweisen einführen.
Schritt 6. Veröffentliche die Demo dort, wo Kunden bereits aktiv sind
Sobald die Demo geprüft und finalisiert wurde, veröffentliche sie dort, wo deine Zielgruppe sie auch findet. Teile Loom-Demos auf deiner Website, deinen Landingpages oder in deinem Hilfecenter, um die selbstständige Produktrecherche zu unterstützen. Kunden sollten nicht erst eine Wissensdatenbank durchforsten müssen, nur um zu sehen, wie etwas funktioniert. Eine gut platzierte Demo beantwortet ihre Frage, bevor sie sie überhaupt stellen.
Verwende die automatisch generierten Transkripte und Zusammenfassungen, um die Auffindbarkeit über die Suche zu verbessern. Diese Textelemente bieten Suchmaschinen Material zum Indizieren und verwandeln deine Produktdemos in dauerhafte, kundenorientierte Ressourcen, die noch lange nach der Veröffentlichung Traffic erzeugen.
Schritt 7. Bette die Demo über alle Kundenkontaktpunkte hinweg ein
Beschränke dich nicht nur auf eine einzige Landingpage. Füge Loom-Demos direkt in In-App-Onboarding-Flows oder Funktionsankündigungen ein, um Benutzer genau dort anzuleiten, wo sie sich gerade befinden. Eine kurze Produktdemo, die direkt im Produkt selbst abgespielt wird, ist deutlich effektiver als ein Hilfeartikel, in dem der Benutzer aufgefordert wird, seine aktuelle Tätigkeit zu unterbrechen.
Du kannst Loom-Videos auch in Kunden-E-Mails und Supportantworten einfügen, um Updates oder Lösungen visuell zu erklären. Eine in eine Supportantwort eingebettete interaktive Produktdemo kann ein Ticket schneller lösen als ein Absatz mit Anweisungen.
Häufige Fehler, die du beim Aufzeichnen einer Produktdemo vermeiden solltest
Ein paar der folgenden häufigen Fehler reichen aus, um einer guten Produktdemo die Wirkung zu nehmen. Folgendes solltest du deswegen vermeiden:
Demo mit Funktionen überladen: Wenn du versuchst, in einem einzigen Video zu viel abzudecken, überforderst du die Zuschauer und verwässerst deine Kernbotschaft. Fokussiere dich auf das Ziel, das du in Schritt 1 festgelegt hast, und hebe dir den Rest für Folge-Demos auf.
Den Planungsschritt überspringen: Spontane Aufnahmen führen zu Abschweifungen und unangenehmen Pausen. Schon eine kurze Übersicht in Stichpunkten verbessert die Qualität deutlich.
Auf Live-Erklärungen verlassen, wenn eine Aufzeichnung bessere Ergebnisse erzielen würde: Wenn du in einem Anruf mehr als zweimal dasselbe erläutern musst, empfiehlt sich eine aufgezeichnete Loom-Demo. Sie spart dir Zeit und kann bei Bedarf immer wieder angesehen werden.
Den Kontext der Zielgruppe ignorieren: Eine Demo, die für einen erstmaligen Interessenten entwickelt wurde, kommt bei jemandem, der das Produkt seit sechs Monaten verwendet, nicht gut an. Passe Umfang und Darstellung an die tatsächliche Situation des Betrachters an.
Tipps, wie du deine Produktdemo hervorhebst
Eine funktionale Demo erfüllt ihren Zweck, eine gute Demo hingegen bleibt dem Betrachter im Gedächtnis. Hier sind ein paar Möglichkeiten, wie du deine Demos aufwerten kannst:
Auf echte Workflows und Ergebnisse konzentrieren: Zeige, wie das Produkt in den tatsächlichen Arbeitsalltag einer Person passt, anstatt über allgemeine Funktionen zu informieren.
Demos kurz und gut strukturiert gestalten: Respektiere die Zeit der Betrachter, indem du schnell auf den Punkt kommst und Inhalte so organisierst, dass die Betrachter problemlos folgen können, ohne sich etwas erneut anzusehen.
Mit den integrierten Tools von Loom den Feinschliff vornehmen: Funktionen wie automatische Transkripte, Zeichentools und Call-to-Action-Schaltflächen helfen dir, Produktdemos zu erstellen und zu teilen, die ohne zusätzlichen Produktionsaufwand professionell wirken.
Verschiedene Versionen für verschiedene Zielgruppen erstellen: Eine Einheitsdemo ist in der Regel nicht für alle geeignet. Erstelle kurze Varianten für potenzielle Kunden, neue Benutzer und Power-User, damit sich die Inhalte zielgerichtet anfühlen.
Produktdemos in deinem Team mit Loom standardisieren
Mit zunehmender Teamgröße wird es schwieriger, die Konsistenz zu wahren. Etabliere Loom als Standardmethode, mit der Teams Produktdemos aufzeichnen und teilen, damit jedes kundenorientierte Video denselben Standard erfüllt. Erstelle gemeinsame Richtlinien zu Struktur, Ton und Länge, damit Demos konsistent bleiben, wenn neue Mitarbeiter hinzukommen.
Wenn alle dasselbe Playbook befolgen, musst du weniger Zeit mit Überprüfen und Neuaufzeichnen verbringen und hast stattdessen mehr Zeit für die Kunden. Nutze Loom und biete deinem Team eine einzige, zuverlässige Möglichkeit zum Erstellen von Produktdemos, die mit deinem Unternehmen mitwächst.