Virtuelles Training mit Loom ansprechender gestalten und einfacher skalieren
Die wichtigsten Punkte
Virtuelles Training ermöglicht verteilten Teams, Fähigkeiten aufzubauen und Workflows zu erlernen, ganz gleich, ob es sich um ein strukturiertes Onboarding-Programm oder eine schnelle Antwort auf eine einmalige Frage handelt.
Mit Loom kannst du in wenigen Minuten eine Schritt-für-Schritt-Anleitung aufzeichnen, statt ein Meeting zu planen, damit Teamkollegen und Kunden schneller Antworten erhalten.
Loom ermöglicht es dir, Videos mit einem einzigen Tool aufzuzeichnen, zu bearbeiten und zu teilen, ohne zwischen Plattformen wechseln zu müssen.
Jede aufgezeichnete Kurzantwort kann Teil einer wiederverwendbaren Trainingsbibliothek werden, die mit deinem Team wächst.
Wenn du Loom mit ergänzenden Tools wie Confluence kombinierst, kannst du dein virtuelles Training verbessern.
Virtuelle Trainings gibt es in vielen verschiedenen Varianten, von strukturierten Lernmodulen bis hin zu schnellen Antworten auf Slack. Ein kurzes Video-Tutorial ist oft deutlich effektiver als ein 30-minütiges Meeting.
Loom passt sich deinen Anforderungen an. Wenn du einen Link teilst, der die gleiche visuelle Klarheit wie eine persönliche Demonstration bietet, kann deine Zielgruppe flexibel lernen und sich damit beschäftigen, wann es für sie am besten passt.
Was ist virtuelles Training?
Beim virtuellen Training werden Informationen nicht persönlich, sondern über digitale Tools geteilt. Es kann formell sein wie z. B. ein mehrwöchiges Onboarding-Programm oder ganz einfach, wie eine 90-sekündige Bildschirmaufnahme, bei der die Frage eines Teamkollegen beantwortet wird. Es gibt zwei Formen des virtuellen Trainings:
Strukturiertes Training: Dies ist ein im Voraus geplantes Training, wie z. B. Onboardings, Tool-Einführungen, Compliance-Anleitungen oder Schulungen zum Kompetenzaufbau. Es ist für Gruppen konzipiert und so aufgebaut, dass es gruppenübergreifend wiederverwendet werden kann.
On-Demand-Training: Ein On-Demand-Training ist reaktiv. Zum Beispiel fragt jemand, wie etwas funktioniert, und du zeichnest die Antwort auf, anstatt einen Anruf zu vereinbaren. Es ist für eine Person konzipiert, kann aber für viele hilfreich sein.
Warum solltest du Loom für virtuelles Training nutzen?
Wenn du Tools wie Loom für virtuelles Training verwendest, kannst du den Prozess optimieren und das Training effektiver gestalten.
Einmal antworten, für immer teilen: Ein Teamkollege fragt, wie man einen Bericht abruft. Nimm schnell ein Loom-Video auf und sende den Link. Dann erhält die nächste Person, die diese Frage stellt, den gleichen Link und du musst kein weiteres Meeting planen.
Keine Probleme bei der Terminabstimmung: Ersetze "Lass uns ein 30-minütiges Meeting in deinem Kalender planen" durch "Hier ist eine kurze Einführung." So kann sich jeder das Video zu einem passenden Zeitpunkt und in seinem eigenen Tempo anschauen.
Vereinfachung komplexer Workflows: Das Aufschlüsseln komplexer Workflows kann schwierig sein, wenn Teams keinen Bezugspunkt haben. Loom hilft, Dinge zu vereinfachen: Es bietet visuellen Kontext, damit Teams im Detail sehen können, wie Prozesse funktionieren.
Konsistente skalierbare Bereitstellung: Jeder Lernende erhält dieselbe Schritt-für-Schritt-Anleitung – unabhängig von Zeitzone, Startdatum oder verfügbaren Trainern. Es spielt auch keine Rolle, ob eine Person eine Frage gestellt hat oder eine Gruppe von 50 neuen Mitarbeitern.
Aufbau einer wiederverwendbaren Bibliothek: Jede Aufzeichnung, die du erstellst, bleibt verfügbar, egal, ob es sich ursprünglich um eine formelle Lektion oder eine schnelle Antwort gehandelt hat. Im Laufe der Zeit werden deine einmaligen Antworten zu einer Trainingsbibliothek, ohne dass du jemals formell eine erstellen musst.
So verwendest du Loom für virtuelles Training in 6 Schritten
Egal, ob du ein geplantes Training aufnimmst oder die Frage eines Stakeholders beantwortest: Wenn du weißt, wie du Loom für virtuelle Trainings verwendest, kannst du eine umfassende Bibliothek mit Trainingsvideos aufbauen.
Schritt 1: Den Lerninhalt bestimmen
Bevor du mit der Aufzeichnung eines Trainingsvideos beginnst, überlege dir eine bestimmte Fähigkeit, einen Prozess oder einen Workflow, den du vermitteln möchtest.
Für geplante Trainings könnte das Folgendes sein:
Remote-Onboarding für neue Mitarbeiter
Training zur Verwendung neuer Software oder Hardware
Best Practices für Cybersicherheit
Workflows zur Verwaltung von Serviceanfragen
Bei On-Demand-Trainings geht es meist um eine echte Frage, die jemand gestellt hat:
Ein funktionsübergreifender Partner fragt, wie das Dashboard deines Teams funktioniert
Ein Kunde sendet eine E-Mail und fragt, wie eine bestimmte Funktion eingerichtet wird
Ein Designer fragt, wie du ein QA-Ticket im Jira-Projekt deines Teams einreichst
Mit Loom kannst du so viele Videos erstellen, wie du möchtest. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass der Lerninhalt möglicherweise zu spezifisch ist.
Schritt 2: Die Materialien vorbereiten, die du durchgehen möchtest
Öffne auf deinem Computer alles, was du durchgehen möchtest, einschließlich Dokumenten, Präsentationen, Tools, Workflows und Screenshots.
Bei längeren, geplanten Trainings ist es hilfreich, die wichtigsten Schritte zu notieren, die du behandeln möchtest. Du musst nicht genau aufschreiben, was du sagen willst, aber wenn du die wichtigsten Schritte auflistest, kannst du die Lektion einfacher gestalten.
Für schnelle Antworten ist nur eine minimale Vorbereitung nötig. Wenn du eine Frage in weniger als 3 Minuten beantworten kannst, öffne einfach den Bildschirm, den du der Person zeigen würdest, wenn sie direkt neben dir säße, und starte die Aufnahme. Wenn es auf Geschwindigkeit ankommt, solltest du die Vorbereitungszeit möglichst gering halten.
Schritt 3: Das Training aufzeichnen und jeden Schritt erklären

Sobald du alles vorbereitet hast, kannst du deinen Bildschirm mit Loom aufnehmen, während du den Lerninhalt oder die Antwort durchgehst.
Achte darauf, dass du bei jedem Schritt erklärst, was du tust und warum. Dann kann das Team die Aktionen auf dem Bildschirm besser nachvollziehen und die Gründe dahinter verstehen.
Schritt 4: Das Video bearbeiten
Die Bearbeitung ist ein wesentlicher Teil beim Erstellen von Trainingsvideos, die prägnant und leicht verständlich sein sollen. In Loom gibt es drei Bearbeitungsoptionen:
Zuschneiden: Verwende eine Audiowellenform, um Abschnitte deines Videos auszuwählen und zu entfernen.
Nach Transkript bearbeiten: Verwende dein Videotranskript, um Abschnitte deines Videos zu finden und zu entfernen.
Zusammenfügen: Kombiniere mehrere Videos zu einem.
Wenn du dein Video bearbeitest, versuche, durch Zuschneiden alles zu entfernen, was sich wiederholt, ablenkt oder unnötig ist. Halte dein Video so kurz wie möglich, ohne wichtige Schlüsselinformationen wegzulassen.
Schritt 5: Dein Video zur Wiederverwendung bereitstellen

Wenn du dein Trainingsvideo fertig bearbeitet hast, kannst du es in einen gemeinsamen Trainings-Hub oder eine Videobibliothek hochladen, damit alle Teams Zugriff darauf haben.
Loom verfügt über eine integrierte Videobibliothek, mit der du Videos ganz einfach speichern und ordnen kannst. Das ist besonders hilfreich für Onboardings und wiederkehrende Trainings zu Prozessen, da Teams so ein besser skalierbares Self-Service-Lernerlebnis erhalten.
Schritt 6. Das Training für selbstgesteuertes Lernen bereitstellen
Sobald du mit dem Aufnehmen und Bearbeiten deines Videos fertig bist und es in einer gemeinsamen Trainingsbibliothek gespeichert ist, solltest du das Video dort teilen, wo es am nützlichsten ist:
Für Teamkollegen: Füge den Link in einen Slack-Thread, Jira-Kommentar oder eine E-Mail ein, in der die Frage gestellt wurde. Dann kann die nächste Person, die dieselbe Frage hat, danach suchen.
Für Kunden: Teile den Loom-Link direkt in deiner Antwort, in einem Supportticket, einer E-Mail oder einem Kunden-Channel. So erhalten Kunden schneller eine visuelle Antwort und müssen nicht auf ein geplantes Gespräch warten.
Für strukturiertes Training: Bette die Aufzeichnungen in Trainingsdokumente ein, z. B. in Confluence, damit neue Mitarbeiter sie in ihrem eigenen Tempo durcharbeiten können.

Tipps zum Erstellen hilfreicher virtueller Trainings mit Loom
Loom ist ein leistungsstarkes Tool für virtuelle Trainings, und wenn du ein paar grundlegende Tipps zur Videoaufzeichnung befolgst, kannst du mit Loom bessere virtuelle Trainings erstellen:
Themen aufteilen: Lange, komplexe Trainingsvideos können für Benutzer schwierig sein. Teile größere Themen daher in kleinere Lektionen auf und erstelle so prägnantere Videos erstellen. Vermeide zu allgemeine Themen und konzentriere dich stattdessen in jedem Video auf eine bestimmte Lektion.
Zur wiederholten Ansicht aufzeichnen: Asynchrone Videos sollten mit Blick auf die wiederholte Ansicht konzipiert und aufgezeichnet werden. Erstelle zeitlose Trainingsvideos, damit die Informationen für wiederkehrende Zuschauer relevant und nützlich sind.
Unterschiedliche Lernstile unterstützen: Menschen nehmen Informationen auf unterschiedliche Weise auf. Daher ist es entscheidend, bei virtuellen Trainings verschiedene Lernstile zu unterstützen. Verwende eine Kombination aus visuellen Elementen, Audio, Text und anderen Elementen, um dein virtuelles Training für verschiedene Lernstile zugänglich zu machen.
Exakte Workflows anzeigen: Wenn du Zuschauern zeigen möchtest, wie sie etwas tun können, zeige jeden Schritt des Workflows. Sie könnten kleine Schritte übersehen, die dir offensichtlich erscheinen.
Das Warum erklären: Es ist hilfreich, zu zeigen und zu erklären, was du tust, aber du solltest auch erklären, warum du jede Aktion ausführst, damit die Zuschauer die Aktionen und die Gründe dahinter verstehen.
Unterstützende Ressourcen nutzen: Die Kombination von Videos mit unterstützenden Ressourcen macht virtuelle Schulungen zugänglicher und robuster. Mit Confluence-Seiten kannst du Schritt-für-Schritt-Workflows, Best Practices und mehr hervorheben, um Videoschulungen zu optimieren.
Schulungen optimal gestalten – für einfaches Teilen, Wiederfinden und Skalieren
Egal, ob du eine Schulungsbibliothek von Grund auf aufbaust oder die Frage beantwortest, die jemand vor fünf Minuten in Slack gestellt hat – der Workflow ist derselbe: Nimm auf, was du zeigen möchtest, teile den Link und weiter geht's.
Mit Loom kann jede schnelle Antwort Teil von etwas Größerem werden – eine Bibliothek, die dein Team und deine Kunden im Laufe der Zeit durchsuchen, wiederverwenden und erweitern können. Du musst dich nicht zwischen einem formellen Schulungsprogramm und der bloßen Beantwortung der Frage entscheiden. Mit asynchronen Videos geht das eine ganz natürlich in das andere über.