Die Arbeitsweise von Unternehmen wird derzeit durch KI, neue Technologien und makroökonomische Faktoren grundlegend verändert. IT-Führungskräfte reagieren nicht nur auf diese Veränderung, sondern geben die strategische Richtung dafür vor, wie ihre Unternehmen arbeiten sollen.

Eine neue Studie von Forrester Consulting im Auftrag von Atlassian, für die 280 IT-Führungskräfte weltweit befragt wurden (44 % auf Leitungsebene, 56 % VPs und CIOs), zeigt einen entscheidenden Wandel beim Ansatz, den Unternehmen für ihre digitalen Arbeitsplätze verfolgen. Das Mandat ist klar: bessere Kundenerfahrungen, mehr geschäftliche Agilität und stärkere Sicherheit. Die für das Arbeitsmanagement und die Zusammenarbeit genutzte Plattform kristallisiert sich dabei als entscheidender strategischer Hebel heraus.

Die Unternehmen, die am besten für den Erfolg aufgestellt sind, kaufen nicht mehr Tools. Sie schaffen intelligentere Grundlagen.

Was steht der Einführung von KI im Weg?

Obwohl 64 % der Umfrageteilnehmer angaben, Vertrauen in ihre aktuelle technologische Grundlage für das Arbeitsmanagement und die Zusammenarbeit zu haben, zeigt ein genauerer Blick eine Lücke zwischen Anspruch und Infrastruktur.

Teamsilos bleiben die größte Hürde – deshalb steht die funktionsübergreifende Abstimmung ganz oben auf der Agenda.

75 % der IT-Führungskräfte stufen die Optimierung der funktionsübergreifenden Ausführung und Koordination in Teams als wichtig oder kritisch für die nächsten 12 bis 36 Monate ein (Forrester, 2026). Dabei geht es nicht um inkrementelle Prozessverbesserungen. Es geht darum, grundlegend neu zu gestalten, wie große Unternehmen gemeinsam vorankommen.

Doch die Lücke zwischen Anspruch und Realität ist nach wie vor groß. Führungskräfte wissen zwar, wie dringend sie Hürden für die Zusammenarbeit abbauen müssen, sind aber mit tief in der Struktur verankerten Hindernissen konfrontiert. 68 % der IT-Führungskräfte auf C-Level stuften Silos, die zu mangelnder Abstimmung, doppelter Arbeit und Ineffizienz führen, als größte Herausforderung ein, die sie daran hindert, ihre Ziele zu erreichen. Unter den IT-Führungskräften auf Leitungsebene bezeichneten 52 % fragmentiertes Wissen und fragmentierte Daten als kritisches Hindernis (Forrester, 2026).

Die Fragmentierung wirkt sich in vielerlei Hinsicht negativ aus. IT-Führungskräfte kaufen heute im Durchschnitt neun Tools für das Arbeitsmanagement und die Zusammenarbeit als Teil eines Pakets. 82 % setzen für das Arbeitsmanagement noch immer auf zwei oder mehr Anbieter. Bei 38 % sind es sogar sechs oder mehr Anbieter. Dieser Tool-Wildwuchs führt nicht nur zu operativen Reibungsverlusten. Unter den Führungskräften, die mehrere Anbieter nutzen, geben 58 % an, dass die fehlende Verbindung zwischen Tools und Daten ihre Möglichkeiten zur Skalierung von KI aktiv behindert.

Wenn die Daten, aus denen die KI lernen soll, über mehrere separate Systeme verteilt sind, wird der Übergang von Pilotprojekten zur unternehmensweiten Einführung exponentiell schwieriger. Diese Herausforderungen untergraben direkt die Ziele für Wachstum, Agilität und Kundenzufriedenheit, die laut CIOs am wichtigsten sind.

Die mit KI einhergehende Chance ist ebenso klar, auch wenn die Einführung noch am Anfang steht. Nur 14 % der IT-Führungskräfte haben bereits die KI-Operationalisierung im gesamten Unternehmen erreicht, während die Mehrheit noch dabei ist, KI zu erkunden, Pilotprojekte durchzuführen und zu skalieren. Dennoch ist die Ambition unübersehbar: 81 % der IT-Führungskräfte aus der Technologiebranche stufen die Einbettung von KI in zentrale Arbeitsprozesse als ihre wichtigste Priorität für künftige Investitionen ein.

IT-Führungskräfte legen heute Wert auf die Vernetzung ihrer Teams, um eine schnellere Ausführung zu ermöglichen und die Grundlage für die Skalierung von KI zu schaffen.

Die Überzeugung ist also vorhanden. Es stellt sich nur die Frage, ob die bestehende Grundlage all das tragen kann.

Eine einfachere, skalierbare Grundlage

Der Weg nach vorn wird immer klarer, aber in den nächsten Monaten entschlossen zu handeln, ist entscheidend.

Die Strategie konzentriert sich auf eine geringere Anzahl von Plattformen, die dafür besser erweiterbar sind.

71 % der IT-Führungskräfte geben an, dass es für Unternehmen wichtig oder entscheidend ist, eine unternehmensweite Plattform zu haben, die Teams, Aufgaben und den Wissensaustausch miteinander verbindet und weiterentwickelt werden kann, um künftigen Anforderungen gerecht zu werden. 74 % stufen bessere Governance, Sicherheit und Compliance in Unternehmen als wichtig oder entscheidend für die nächsten 12 bis 36 Monate ein (Forrester, 2026).

Aktuelle Muster deuten auf einen Wandel hin zu mehr Erweiterbarkeit und stärkerer Governance hin. Statt auf gewagte Wetten zu setzen, priorisieren IT-Teams Plattformen, die sich einfacher erweitern lassen, leichter zu kontrollieren sind und von Grund auf mehr Nachvollziehbarkeit bieten. Diese Entscheidungen erleichtern es, bei sich ändernden Anforderungen Anpassungen vorzunehmen und KI im Laufe der Zeit zu operationalisieren.

Das klarste Signal, dass es funktioniert? Eine höhere Mitarbeiterproduktivität ist laut der Mehrheit der IT-Führungskräfte das wichtigste Anzeichen dafür, dass ihre Strategien für Arbeitsmanagement- und Zusammenarbeitstechnologien tatsächlich Ergebnisse liefern.

Der Fuß in der Tür

Ein Thema zieht sich durch alle Erkenntnisse: Die Zukunft gehört Unternehmen, die ihre Infrastruktur für digitale Arbeitsplätze als strategisches Asset betrachten, nicht als Kostenstelle. Diejenigen, die Teams und Wissen im gesamten Unternehmen vernetzen, Fragmentierung reduzieren und Grundlagen schaffen, die für KI bereit sind, sind am besten aufgestellt für Resilienz, Agilität und nachhaltiges Wachstum.

Moderne digitale Arbeitsplattformen werden zu einem strategischen Hebel für die Leistung von Unternehmen. Wer das jetzt erkennt, profitiert von einem deutlichen Vorsprung.

Was CIOs Forrester über den Aufbau eines KI-fähigen digitalen Arbeitsplatzes berichten