Jira für Continuous Integration und Delivery verwenden

Zeichnung mit Leuten, die in einen Monitor laufen, auf dem Jira zu erkennen ist

Warum sich die Einbindung von CI/CD-Tools lohnt

In Softwareteams, die Continuous Integration und Delivery nutzen, sind Entwickler für ihre eigene Pipeline zuständig, d. h. der Entwickler ist die letzte Instanz vor der Auslieferung des Codes an den Kunden. Diese unglaubliche Macht (und Verantwortung) ist mit neuen Herausforderungen verbunden. 

Jira Software hilft dir, deine Arbeit vom Backlog bis zum Kundenrelease besser zu organisieren. Wie das dank der Funktionalität und Integrationsfähigkeit von Jira ganz ohne Aufwand funktioniert, zeigt der folgende Leitfaden.

Drei Anwendungsbeispiele, die zeigen, wie Jira CI/CD-Teams unterstützt:

Anwendungsbeispiel 1: Die Zusammenarbeit in DevOps-Teams verbessern

Wenn die Tools in deinem Delivery-Stack mehr Informationen austauschen, lässt sich die Zusammenarbeit der Teams untereinander verbessern. Wie oft musstest du zum Beispiel schon nachfragen, ob das eine oder andere Feature bereits implementiert ist?

Ticketansicht in Dev-Tools

In Jira siehst du dir einfach einen beliebigen Vorgang an, wenn du wissen möchtest, in welcher Umgebung dein Code ausgeführt wird. Das Resultat ist eine Arbeitsumgebung, die durch Offenheit, Zusammenarbeit und Self-Service geprägt ist. Teams wie QA und Operations können im Softwareteams-Sprint reibungslos zusammenarbeiten. Weil QA und Entwickler in einen gemeinsamen Workflow eingebettet sind, lässt sich an jeder Stelle im Entwicklungsprozess ein Test mit einer schnellen Feedbackschleife einbauen. Weitere Informationen zu Entwicklungsinformationen in Jira.

Anwendungsbeispiel 2: Durch Einbetten der Bereitstellungspipeline in Workflows die Änderungsfehlerquote verringern

Wenn dein Team CI/CD nutzt und eigene Services ausführt, muss deren Betrieb sichergestellt sein und du musst für eine funktionierende Pipeline sorgen. Wie in jedem komplexen System kommt es dabei unweigerlich zu Fehlern. Die Frage ist, wie oft und wie schnell du darauf reagieren kannst. DevOps kann dir dabei helfen, indem es Betrieb und Entwicklung näher zusammenbringt.

Cover des Handbuchs zum Vorfallmanagement

Vorfallmanagement
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Anwendungsbeispiel 3: Mithilfe von Informationen zur Releasefähigkeit den Bereitstellungszyklus verkürzen

Im Jira Release Hub siehst du, wie weit die Teams bei der Entwicklung der nächsten Version bzw. des nächsten Produktinkrements fortgeschritten sind. Falls deine Entwickler-Tools eingebunden sind, werden außerdem Informationen zu Commit, PR und Build einer Releaseversion angezeigt. Damit kannst du mögliche Probleme bei der Entwicklung, die sich auf den geplanten Release auswirken könnten, bereits im Vorfeld erkennen. Weitere Informationen zum Releasemanagement in Jira.

Release Hub

Erste Schritte

1. Code-Repository verknüpfen

Bevor du mit der CI/CD-Integration loslegen kannst, musst du dein Code-Repository mit Jira verbinden. Jira Software greift auf das Code-Repository zu, um Jira-Vorgänge mit Builds und Deployments zu verknüpfen. Weitere Informationen zur Integration mit Code-Repositories.

Hinweis: Am einfachsten lässt sich ein Jira-Vorgang mit Informationen in einem CI/CD-Tool verknüpfen, indem der Commit-Nachricht der Jira-Vorgangsschlüssel hinzugefügt wird. Beispiel: "TEST-2332"

2. Build- und Deployment-Tool hinzufügen

3. Pipeline konfigurieren

  Konfigurationshinweise
Bitbucket

Keine weiteren Schritte erforderlich – Bitbucket Pipelines greift automatisch auf relevante Jira-Vorgänge zu, wenn die Pipeline ausgeführt wird.

Jenkins

1. Öffne in Jenkins eine Pipeline. 

2. Wähle im linken Menü "Pipeline Syntax" aus.

3. Wähle im Snippet Generator "jiraSendDeploymentInfo" oder "jiraSendBuildInfo" aus der Drop-down-Liste "Sample Steps" aus und trage die erforderlichen Informationen ein.

4. Wähle "Generate Pipeline Script" aus und kopiere die Ausgabe in das Jenkinsfile auf dem Repository, das du verwendest. Ab sofort wird Jira informiert, sobald die Pipeline auf diesem Repository ausgeführt wird.

Hier ist ein Beispiel-Snippet.

CircleCI

1. Vergewissere dich ganz oben in der Datei .circleci/config.yml, dass du Version 2.1 verwendest.

2. Sind noch keine Pipelines aktiviert, hole dies unter "Project Settings" -> "Build Settings" -> "Advanced Settings" jetzt nach.

3. Erstelle ein API-Token, damit die Build-Informationen abgerufen werden können. Öffne "Project Settings" -> "Permissions" -> "API Permissions" und erstelle ein Token mit dem Scope "all". Kopiere das Token.

4. Um die Integration zu ermöglichen und diesen Schlüssel zu verwenden, öffne "Project Settings" -> "Build Settings" -> "Environment Variables" und füge eine Variable namens CIRCLE_TOKEN ein. Der Wert der Variable ist das gerade erstellte Token.

5. Füge den Orb-Code ein, der die Jira-Orb aufruft.

6. Verwende die Jira-Orb in einem Schritt.

Hier ein Beispiel-Snippet.

Sonstige

Hinweise zu anderen Tools erhältst du im entsprechenden Marketplace-Angebot. Weitere Informationen.

 

Integration von Entwickler-Tools

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